Montag, 19. August 2019

Blockflöten – Instrumente mit überraschend viel Potential - Gastbeitrag von Susanne Köhl



Blockflöten. Die meisten dürften mit diesem Wort zuerst einmal schlechte Kindheitserinnerungen verbinden.

Blockflötenensemble. Das kann nur die Steigerung davon sein … Schade, denn wer so denkt, hat einen wirklich schönen Kurs der Abendakademie verpasst.

Blockflöte. Ein sehr einfach zu erlernendes, vergleichsweise kostengünstiges Instrument. So ein Fagott oder eine Klarinette kosten eben etwas mehr und wer schon mal versucht hat, aus einem Fagott einen Ton herauszubekommen, weiß, wovon ich rede.

Aber es gibt sie, die schönen Momente mit einer Blockflöte. Das glaubt Ihr nicht? Dann solltet Ihr dringend weiterlesen.

Es geschah im Blockflötenensemblekurs der Mannheimer Abendakademie.
Zugegeben, ich habe keine schlechte Kindheitserinnerung an die Blockflöte. Ich mochte sie schon damals, auch wenn wir in der Grundschule Mundharmonika lernten. In meiner Jugendzeit spielte ich daher jahrelang in diversen Ensemble mit den verschiedensten Flöten mit und dachte, das wäre doch jetzt eine gute Gelegenheit, mal wieder mit diesem schönen Instrument etwas Sinnvolles anzustellen.
Also meldete ich mich zum Ensemblekurs der Abendakademie an. Und außer mir noch fünf weitere Teilnehmer*innen. Alle brachten reichlich Blockflöten mit: von der vermutlich jedem bekannten Sopranblockflöte bis hin zur fast einen Meter langen Bassblockflöte. Die Bassblockflöte erstand ich erst ein knappes halbes Jahr vor dem Ensemble, wollte aber unbedingt mit dieser mitspielen und durfte es auch. Iris Holzer, die Leiterin des Ensembles, war über so viele Flöten, die Auswahl der zu verteilenden Stimmen und die engagierten Teilnehmer*innen sichtlich begeistert.



Das Ensemble schaffte es, die Luft zum Klingen zu bringen. Besetzt mit Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassblockflöte erzeugte es einen Klang, der bei jedem Zuhörer die schlechten Kindheitserinnerungen wegfegen musste. Die Kunst ist wie so oft, nicht alleine seine Stimme zu spielen (das mag ja noch relativ einfach sein). Die Kunst besteht darin, dies mit den anderen zusammen zu tun. Und dann auch noch gleichzeitig. Und dann soll es auch noch nach etwas klingen. Aber das klappte vom ersten Moment an sehr gut. So übten und verfeinerten wir bei den vier Terminen unser Können und profitierten von der Erfahrung und dem Wissen von Frau Holzer. Und da es allen so viel Spaß gemacht hat, bietet die Abendakademie im Herbst 2019 und im Frühjahr 2020 wieder ein Blockflötenensemble an.

Werft Eure Vorurteile über Bord, kramt Eure Flöten aus den Ecken und meldet Euch an!
Hier geht es zu den Kursen:

4 x ab Samstag, 28.9., 11 - 13 Uhr, U 1, 59 €, U149007
4 x ab Samstag, 18.1., 11 - 13 Uhr, U 1, 59 €, U149008

Montag, 12. August 2019

Für Euch gelesen: Die optimale Kühlschranktemperartur

Vermutlich wissen die Meisten gar nicht ganz genau, wie kühl oder eisig es im eigenen Kühlschrank ist. Man stellt irgendeinen mittleren Wert ein und glaubt, dass es schon passt. Bei sommerlichen Temperaturen hat der Kühlschrank mehr zu leisten: Ist die Temperatur jedoch zu hoch, verderben Lebensmittel schneller; ist sie zu niedrig, verbraucht man unnötigerweise zu viel Strom. Da Kühlschränke im Dauerbetrieb laufen, verbrauchen sie etwa ein Fünftel des gesamten Stroms in einem durchschnittlichen Haushalt.
 
Klassische Kühlschränke arbeiten mit einer statischen Kühlung, das heißt, wärmere Luft steigt nach oben, kühlere Luft sinkt nach unten. Deshalb ist nicht nur die optimale Kühlschranktemperatur wichtig, sondern auch das richtige Einräumen.
 
Zunächst zur Temperatur. Wenn man nicht gerade ein Topmodell mit Gradanzeige besitzt, wird die Temperatur per Drehregler eingestellt. Dieser hat meistens eine Skala von 1 bis 6 oder 1 bis 7. Zur Kontrolle benutzt man am besten ein Thermometer. Das kommt mittig auf die mittlere Ablage. Hier sollte die Temperatur zwischen 5 und 7 Grad Celsius betragen. Ist ein Thermometer gerade nicht zur Hand, bietet sich Butter gewissermaßen als Indikator an: Lässt sich Butter gerade noch gut streichen, ist die Kühlschranktemperatur in Ordnung.
 
Nun zum Einräumen:Obere Abstellfläche – Käse, zubereitete Speisen und geräucherte Fleischwaren
Mittlere Abstellfläche – Milch und Milchprodukte
Untere Abstellfläche (Glasplatte) – leicht verderbliche Lebensmittel wie Fisch, Fischerzeugnisse, Wurst, Fleisch und Fleischwaren,
Obst- und Gemüsefach – Obst und Gemüse mit Ausnahme kälteempfindlicher Arten
Türfächer – Lebensmittel, die nur leicht gekühlt werden müssen, wie Butter oder Getränke, Senf, Ketchup
 
 
Bei No-frost-Geräten herrschen im Innenraum weitgehend gleiche Temperaturen. Alle Lebensmittel können an beliebiger Stelle einsortiert werden. Zur besseren Übersicht empfiehlt es sich aber auch hier, die Lebensmittel nach Gruppen sortiert einzuordnen.
 
Gut im Kühlschrank lassen sich lagern: Artischocken, Blattgemüse, Blumenkohl, Brokkoli, Chicoreé, Endivie, Erbsen, Gewürzkräuter (außer Basilikum), grüne Bohnen, Kohl, Lauch, Möhren, Pilze, Radieschen, Rettich, Rote Bete, Sellerie, Spargel, Spinat, Äpfel, Aprikosen, Avocados, Birnen, Brombeeren, Erdbeeren, Feigen, Heidelbeeren, Himbeeren, Kirschen, Kiwis, Nektarinen, Pfirsich, Pflaumen oder Trauben.
 
Dagegen sollten Auberginen, Basilikum, Gurken, Ingwer, Kartoffeln, Knoblauch, Zwiebeln, Paprika, Tomate, Zucchini, Ananas, Bananen, Mango, Papaya, Melone und Zitrusfrüchte aus Geschmackgründen bei Raumtemperatur gelagert werden.
 
 
Quelle: Newsletter Bundeszentrum für Ernährung vom 29.06.19 und Artikel zur richtigen Lagerung von Lebensmitteln.
 

Montag, 5. August 2019

Fit mit barre concept® - Gastbeitrag von Carla Schweizer

Zugegeben: So ganz genau wusste ich nicht, was mich in meinem gebuchten barre concept®-Kurs erwarten würde. Ballett gefiel mir schon immer, doch könnte ich mich niemals so grazil bewegen, wie es die zarten Ballerinas tun.

Mit verwandten Sportarten wie Yoga und Pilates hatte ich zwar Erfahrung, gänzlich begeistern konnten mich Asanas und Beckenbodenübungen aber nicht, mir fehlte dafür der gewisse „Kick“.

Am barre concept®  reizte mich besonders die Verbindung aus Ballett-Elementen und Krafttraining an der Stange. Wozu also lange fackeln? Da ich gerne Neues ausprobiere und die Kurse der Abendakademie unglaublich günstig sind, hatte ich doch nichts zu verlieren! Ich meldete mich an und die Vorfreude wuchs.

Schon in meiner ersten Stunde wurde ich von Trainerin Liudmila Buchmüller und den weiteren Teilnehmerinnen herzlich empfangen. Dass diese zuvor bereits mehrere Ballett- Barre-Kurse besucht hatten und entsprechend geübt waren, störte mich als blutige Anfängerin nicht weiter, schließlich ging Liudmila gut auf mich ein und erklärte mir die Übungen in aller Ruhe. Schon nach wenigen Wochen spürte ich Erfolge, konnte mich stets ein Stückchen weiter dehnen und wurde sicherer in den Bewegungen. Die Gruppengröße von nur acht Teilnehmerinnen erlaubte ein persönliches Kennenlernen und ein tolles Miteinander. Auch konnte die Trainerin alle gut überblicken und im Zweifel eingreifen und korrigieren.

Mein Fazit: Ich habe mich im barre-concept®-Kurs gut aufgehoben gefühlt, hatte großen Spaß und konnte bald erste Trainingserfolge erkennen. So wurde ich agiler und flexibler in meinen Bewegungen, mein gesamter Körper fühlte sich deutlich straffer und trainierter an. Auch der Muskelkater am Tag nach dem Training sprach Bände. Die Teilnahme hat in mir eine wahre Begeisterung für diesen (mir zuvor unbekannten) Sport geweckt und ich werde definitiv wieder einen Kurs belegen. Und diesmal werde ich nicht die Anfängerin sein, sondern die Geübte! ;-)

Für alle, die es selbst einmal ausprobieren möchten – die nächsten barre-concept-Kurse beginnen Ende August:

barre concept® - das Workout an der Ballettstange
5 x ab Di, 27. Aug.,  16.30 - 17.30 Uhr,  U 1, 35 €, U258020

barre concept® - das Workout an der Ballettstange
7 x ab Di, 1. Okt., 16.30 - 17.30 Uhr, U 1,  49 €, U258030

barre concept® - das Workout an der Ballettstange
5 x ab Di, 19. Nov., 16.30 - 17.30 Uhr, U 1, 35 €, U258040

barre concept® - das Workout an der Ballettstange
8 x ab Di, 7. Jan., 16.30 - 17.30 Uhr, U 1, 55 €, U258050

barre concept® - das Workout an der Ballettstange
5 x ab -Sa, 31. Aug., 13 - 14 Uhr, U 1,  35 €, U274030

barre concept® - das Workout an der Ballettstange
6 x ab -Sa, 12. Okt., 13 - 14 Uhr, U 1,  42 €, U274040

barre concept® - das Workout an der Ballettstange
5 x ab -Sa, 23. Nov., 13 - 14 Uhr, U 1, 35 €, U274050

barre concept® - das Workout an der Ballettstange
8 x ab -Sa, 11. Jan., 13 - 14. Uhr, U 1, 55 €, U274060

Montag, 22. Juli 2019

Kaffee – ein faszinierendes Getränk!



Seit Anfang dieses Jahres begeistert Filippo Brehm in seinen Kursen in unserer  Akademieküche mit Kaffeegenuss und Kaffeewissen. Gerade 19 Jahre alt, engagiert er sich dafür, ein Gewissen für guten, hochwertigen und vor allem fairen Kaffee zu schaffen. Seine Devise: Weg vom Vollautomaten und „Back to the roots“.

Kaffee ist unglaublich vielseitig und bietet unglaubliche Möglichkeiten, Neues zu kreieren. Das durften Anfang Juli bereits 12 Teilnehmer*innen in unserer Küche erleben. Mit Kaffeezubereitungen aus futuristischen Apparaturen wie dem Syphon, der Kalita Wave oder dem Bro kombiniert mit „Foodpairing“: Wie schmeckt Kaffee zusammen mit Fisch, Käse, Obst oder Gemüse oder sommerlichem Eis?

Für alle, die nicht dabei waren, hier einige Eindrücke aus diesem Kurs:






Für den 11. Oktober haben wir ein neues, interessantes Thema gefunden:
„Coffee Speed Dating“  - findet den Kaffee, der zu Euch und Euren Vorlieben passt!

Vielleicht süße Aprikosenaromen oder doch lieber kräftige Schokoladennoten?
Bei uns könnt Ihr es ausprobieren.
Wir verkosten zusammen unterschiedliche Kaffees von unseren Partnerröstereien (wie Helder & Leeuwen, pourista Mannheim, Speicherstadt Hamburg und mehr).

Ausführliche Infos gibt es natürlich auch dazu.

Kaffee spiegelt die Persönlichkeit jedes Menschen wider – finden wir Deine!

Montag, 15. Juli 2019

Erfrischend und kalorienarm – Melonenvielfalt XXL



Wer aufmerksam das Obstangebot sondiert, stellt fest, dass es in den Sommermonaten besonders viele Melonen aller Art gibt. Das liegt daran, dass im Hauptexportland Spanien Hochsaison ist. Melonen sind die absoluten Sommerfrüchte, oder besser gesagt, das absolute Fruchtgemüse, denn Melonen zählen wie Gurken zu den Kürbisgewächsen.

Melonen enthalten im Schnitt rund 90 bis 95 Prozent Wasser und sind damit ideale Durstlöscher. Dazu sind sie sehr energiearm: Wassermelonen enthalten gerade einmal 37 Kilokalorien pro 100 Gramm, Zuckermelonen bringen es auf 54 Kilokalorien. Neben dem kalorienarmen Erfrischungsfaktor haben Melonen durchaus auch ernährungsphysiologisch etwas zu bieten. So stammt die rote Farbe im Fruchtfleisch von Wassermelonen von dem Carotinoid Lycopin, das auch in Tomaten enthalten ist und antioxidative Eigenschaften hat. Zuckermelonen punkten mit ihrem Vitamin-C- und Carotinoid-Gehalt.

Wassermelone – die wohl beliebteste Melone der Deutschen. Außen hell- bis dunkelgrün, innen rot mit Kernen im Fruchtfleisch. Die Konsistenz des Fruchtfleischs ist schon ein wenig speziell: es knackt leicht, wenn man hineinbeißt, zergeht aber dann schnell auf der Zunge. Die Kerne können durchaus mitgegessen werden. Wem sie zu bitter sind, lässt sie trocknen und röstet sie in der Pfanne ohne Fett – ein tolles Topping für Salate oder Desserts. Wassermelonen wiegen zwischen 2 und 5 Kilogramm und es gibt sie auch in der kernlosen Variante.

Honigmelone – auch Zuckermelone, außen sonnengelb, glatte oder längs gestreifte Schale. Das Fruchtfleisch ist blassgelb; es schmeckt nur ganz leicht süß. Die Frucht ist im Durchschnitt 1,5 bis 3 Kilogramm schwer, wobei schwerere Exemplare bei uns eher selten sind.

Cantaloupe-Melone – ebenfalls eine Zuckermelone. Liebhaber*innen schätzen sie als eine der feinsten. Die grünliche, hell gerippte Schale der runden Früchte sieht je nach Züchtung mal glatt, mal unregelmäßig aus und hat warzenartige Erhebungen. Das Fruchtfleisch ist orangefarbig, fest, süß und saftig mit einem intensiven Aroma. Cantaloupe-Melonen erreichen meistens ein Gewicht von 0,5 bis 1,5 Kilogramm.

Charentais-Melone – eine Unterzüchtung der Cantaloupe-Melone; sieht dieser auch ähnlich, rund, mit glatter Haut. Die Schale ist meist hellgrün mit dunklen Nähten. Das Fruchtfleisch ist orange, sehr saftig und süß, es erinnert ein wenig an Papaya oder Ananas. Die Charentais-Melone ist die kleinste aller Zuckermelonen, mit einem Gewicht von 0,5 bis 1,5 Kilogramm. Die Melonen sind sehr empfindlich. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass sie angenehm duftet und die Schale unbeschädigt ist.

Galia-Melone – auch Netzmelone genannt, aufgrund ihrer charakteristischen, mit einem weißgrünen, feinmaschigen Netz überzogenen Schale. Die kugelrunde Melone hat ein hellgrünes Fruchtfleisch mit einem sehr süßen, aromatischen Geschmack. Sie duftet stark durch die Schale, wenn sie reif ist und ist dann nicht mehr lange haltbar.

Futuro-Melone – auch Piel de Sapo (spanisch: „Krötenhaut“) genannt, erkennt man leicht an ihrer footballartigen Form und ihrer dunkelgrünen, rauen Schale, die von gelben Furchen durchzogen ist. Das Fruchtfleisch ist grünlich-weiß. Es schmeckt süßlich und zugleich sehr knackig, erfrischend und sehr aromatisch. Die Melone ist besonders in Spanien eine der häufigsten und beliebtesten Melonensorten.

Unser Tipp: Melonen eignen sich perfekt als „Dessertschüssel“: Dazu die Melone halbieren, vorsichtig aushöhlen und beispielsweise mit Melonenkugeln und schwarzen Johannisbeeren füllen – oder doch lieber mit Eis …?

Quelle: Bundeszentrum für Ernährung, Newsletter vom 03.07.19.

Montag, 17. Juni 2019

Pizza selbst gemacht



Unerwartet hohe Temperaturen von rund 30 Grad hielten unsere Teilnehmenden und Kursleiter Jens Augspurger am 1. Juni nicht davon ab, in unserer Lehrküche leckere selbstgemachte Pizza zu backen. Zu Auswahl standen köstliche vegane und vegetarische Varianten, die sich die Gruppe schmecken ließ.

Der Fantasie bei den Belegen sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass die Grundlage stimmt – und das ist hier der Teigboden. Jens Augspurger hat uns gerne sein Rezept für den klassischen Pizzateig verraten, der sich zu einem wunderbar dünnen und knusprigen Boden backen lässt.

Zutaten für 2 große Pizzen
400g Weizenmehl (Type 405)
250ml lauwarmes Wasser
15g frische Hefe
4 EL Olivenöl
1 gestrichener EL Salz und etwas Puderzucker (ca. ½ TL)
Für den Belag: Tomatensoße oder Pizzasoße, Tomatenscheiben, Zwiebelringe, Käse (oder veganer Käseersatz), Kapern.

Zubereitung
Etwa 4/5 des Mehls sieben, in die Mitte eine Mulde drücken. Zucker und Hefe in etwas Wasser auflösen und in die Mulde geben. Das Wasser nach und nach dazugeben und zu einem Teig verarbeiten. Der Teig sollte sehr weich sein und an den Fingern kleben bleiben. Salz in etwas Wasser auflösen und einkneten. Das Öl und das restliches Mehl dazugeben und die Masse zu einem nicht mehr klebenden Teig verarbeiten. Nach Bedarf mehr Mehl oder Wasser hinzugeben.

Den Teig mindestens 10 Minuten kräftig kneten und auf die Arbeitsplatte schlagen. Das Kneten per Hand ist zwar anstrengender, aber der Küchenmaschine vorzuziehen, da die Wärme der Hand die im Teig enthaltene Hefe aktiviert. Der Teig sollte nach dem Kneten glatt und elastisch sein, sich von den Fingern und der Platte lösen lassen.

Den Teig nun in zwei bis vier Kugeln teilen und kreuzförmig einschneiden, in eine Schüssel legen und diese mit einem feuchten Baumwolltuch bedecken. Mindestens 30 Minuten gehen lassen (gerne länger, bis zu 3 Stunden).

Den Backofen auf höchster Temperatur, Ober- und Unterhitze vorheizen. Anschließend den Teig auf einem Backpapier ausrollen und mit einer Gabel Löcher in den Teig stechen um zu vermeiden, dass sich beim Backen Blasen bilden. Den Teig nun für etwa 5 Minuten in den Ofen geben, bis er leicht knusprig ist. Dann aus dem Ofen holen und wenden. Anschließend belegen und weiter im Ofen backen (ca. 5 bis 10 Minuten). Dabei ist zu beachten, dass der Pizzaboden oder die Tomatensoße nicht anbrennen.

Montag, 27. Mai 2019

Nachlese: Grillen in der Stadt

Am 17. Mai war es endlich soweit! Im Rahmen unseres grillMOOC’s gab es einen Grillabend, der live übertragen wurde. Parallel dazu wurde an der vhs Leipzig gegrillt. Die Rezepte und Videos zu diesen Veranstaltungen finden Ihr in der vhs.cloud. Falls Ihr dort noch nicht angemeldet seid: kostenlos registrieren und danach den Kurscode: grillen@grillmooc.vhs.cloud eingeben.
Kursleiter Marc Suzen zeigte in der Akademieküche, wie lecker es sich mit Kontaktgrills und im Backofen grillen lässt. Schon vor Kursbeginn wurden unsere Grills „angeworfen“ damit die 16 Teilnehmer*innen um 17 Uhr gleich loslegen konnten.
Nach einer kurzen Einführung wurden leckere Sparribs, köstliche Maiskolben, orientalisch gewürzte Hähnchenspieße sowie Auberginen-Carpaccio zubereitet. Gegrillte Pfirsiche mit Mascarponecreme sorgten für den süßen Abschluss. Zum guten Essen gehören natürlich auch passende Getränke. Bierbrauer Thomas Freund hatte drei Biersorten mitgebracht, die großen Anklang fanden.

Am Ende des Abends waren alle Teilnehmer*innen überzeugt, dass sich mit Kontaktgrills sehr lecker, aromatisch und gleichzeitig fettarm grillen lässt. Auch die die leichte und schnelle Reinigung der Geräte begeisterte die Anwesenden. Wer keinen eigenen Garten hat, muss also auf das gemütliche Grillen mit Freunden nicht verzichten!


Zum Nachgrillen:
Persische Hähnchenspieße
(Rezept für 4 bis 6 Personen)

Inspiriert von der modernen Küche Persiens wird das Hähnchenfleisch in eine aromatische Marinade eingelegt und anschließend am Spieß gegrillt. Allerdings vereinen sich beim echten Hähnchenspieß Dschudsche Kabāb Minze und Safran in der Marinade, während hier Oregano, Knoblauch und Paprikapulver Verwendung finden. Im Iran gelten die Spieße in Kombination mit Reis und gegrillten Tomaten als Festessen.
Zubereitungszeit: 15 Min.; Marinierzeit: 30 Min.
Grillmethode: Direkte mittlere Hitze (175 - 230 °C); Grillzeit: 8-10 Min.

Zubehör: Holzspieße, mind. 30 Min. gewässert

Für die Marinade:
1 große Zwiebel
125ml frisch gepresster Zitronensaft
2 EL getrockneter Oregano
2 TL edelsüßes Paprikapulver
2 TL fein gehackter Knoblauch
250 ml Olivenöl

10 ausgelöste Hähnchenoberschenkel ohne Haut, je gut 100g, in 4cm große Stücke geschnitten

Zubereitung
Zwiebeln, Zitronensaft, Oregano, Paprikapulver und Knoblauch in einer Küchenmaschine oder einem Standmixer pürieren. Bei laufendem Motor das Öl langsam einlaufen lassen.
Die Hähnchenstücke in einen großen, wiederverschließbaren Plastikbeutel geben und die Marinade darüber gießen. Die Luft aus dem Beutel streichen, dann den Beutel fest verschließen und mehrmals wenden, um die Marinade gut zu verteilen. Den geschlossenen Beutel 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Den Grill für direkte mittlere Hitze vorbereiten.
Das Fleisch aus der Marinade nehmen, etwas abtropfen lassen und so auf Spieße stecken, dass sich die Stücke berühren, aber nicht zusammengeschoben werden. Die restliche Marinade weggießen.
Den Grillrost mit der Bürste reinigen. Die Spieße über direkter mittlerer Hitze bei geschlossenem Deckel 8 bis 10 Min. grillen. Das Fleisch soll schonend garen, aber nicht austrocknen. Einmal wenden und warm mit Beilagen nach Wahl servieren.