Montag, 16. Juli 2018

Der Getränke-Tipp für heiße Sommertage

Was für ein Sommer! Sonne pur und die Ferienzeit rückt immer näher.
Bei dem heißen Wetter ist es wichtig, reichlich (alkoholfreie) Getränke zu sich zu nehmen. Aber immer nur Wasser oder Apfelsaftschorle? Es gibt witzige Alternativen, die man schnell selbst machen kann, wie zum Beispiel Switchel.

Switchel ist eine Limonade mit Apfelessig, Zitrone und Ingwer. Klingt merkwürdig, ist aber super lecker und voll im Trend!

Was braucht man dazu? Für ca. sechs Tassen Switchel:
1 großes Stück Ingwer
½ Tasse Apfelessig, am besten naturtrüb
1 Zitrone
Honig oder Ahornsirup


So geht’s:
Ingwer schälen und in grobe Stücke schneiden.
Mit sechs Tassen Wasser für ein bis zwei Minuten aufkochen.
Anschließend 20 Minuten ziehen lassen.
Apfelessig zugeben.
Ein halbe Zitrone auspressen und den Saft zugeben.
Mit Honig oder Ahornsirup abschmecken.
Alles kräftig umrühren, durch ein Sieb abgießen und fertig! Wer kühler will, gibt noch Eiswürfel dazu.

Das ist das Grundrezept, mit dem sich nordamerikanische Farmer schon seit Jahrhunderten nach der anstrengenden Heuernte erfrischten. Daher wird er auch Haymakers Punch (Heumacher-Punsch) genannt. Heute ist die Limonade ein Trendgetränk und wird in der Fitnessszene für ihre gesunden Zutaten gefeiert. Der Ingwer hat eine entzündungshemmende Wirkung und kurbelt das Immunsystem an, während die Zitrone den Körper mit Vitamin C versorgt. Der Apfelessig liefert wichtige Vitamine und Mineralstoffe, regt den Stoffwechsel und die Verdauung an.
Schön für die Optik ist es, in den Switchel Zitronenscheiben und Kräuter wie einen Rosmarinzweig oder Holunderblüten hineinzugeben.




Wer es bunt mag, der hat zur Beerenzeit die Qual der Wahl: Heidelbeeren, Johannisbeeren, Him- und Brombeeren bringen Farbe (und Vitamine) in den Switchel.


Ein weiterer Tipp (von unserer Kursleiterin Maria-Magdalena Schönenberger) für heiße Tage: Minzetee.
Am besten mit verschiedenen Minzsorten aus dem eigenen Garten, frisch geerntet. Dann gründlich abwaschen, mit heißem Wasser überbrühen, gut ziehen lassen. Nach Belieben süßen. Besonders aromatisch ist die Marokkanische Minze; für den besonderen Geschmack gibt es die sogenannten Fruchtminzen, die je nach Sorte zum Beispiel einen Hauch von Orange, Erdbeere, Ananas oder Lavendel mitbringen. Da einige Minzsorten auch recht kompakt wachsen, eignen sie sich auch für den Blumentopf auf dem kleinen Stadtbalkon.



Das Switchtelrezept stammt aus dem Newsletter des BZFE Nr 26/18 vom 27.06.18, von Heike Kreutz, www.bzfe.de

Montag, 9. Juli 2018

Gesichter Mannheims

Aktuelle Fotoausstellung im Foyer der Mannheimer Abendakademie

Gibt es DAS Mannheimer Gesicht? Wahrscheinlich nicht. Doch welche markanten Gesichter sich der Fotograf und Wahl-Mannheimer Ralf Mager darunter vorstellt, zeigt seine Fotoausstellung „Gesichter Mannheims“.



Seit 22. Juni ist die Fotoausstellung „Gesichter Mannheims“ in unserem Foyer zu sehen.
Um „unser“ Gesicht Mannheims näher vorzustellen, interviewten wir Ralf Mager vor der Eröffnung der Ausstellung.

Interview mit Ralf Mager

MAA: Wie sind Sie zur Fotografie gekommen?


© Ralf Mager
RM: Erste Berührungspunkte mit der Fotografie erlangte ich durch einen Freund. Schon bald nach meiner Schulzeit hatte ich mir eine eigene Kamera zusammengespart, damals eine gebrauchte Nikon F3 mit einem 50 mm Objektiv – eine echte Dampfmaschine.

Die Liebe zum Essen führte mich zum Beruf als Koch. Aber genau diese Liebe ließ mich mit der Zeit auch ein wenig an diesem Beruf zweifeln. Plötzlich entstand ein anderes Verhältnis zum Essen, zum Genuss. Kochen war jetzt Produktion von Gerichten aus Lebensmitteln für wildfremde Menschen. Wollte ich mir diese Liebe nicht doch für meine Freizeit bewahren?

Auch während meiner Kochausbildung fotografierte ich weiterhin Menschen und viel in der Natur. Nach abgeschlossener Ausbildung sparte ich mir Geld an und machte eine langersehnte halbjährige Indienreise. Ich kaufte mir eine neue Fotoausrüstung und ab ging´s. Verzaubert von Land und Leuten und vor allem von der Möglichkeit, Eindrücke festzuhalten, um sie später visuell mitteilen zu können, ließen den Entschluss in mir reifen: Ich werde Fotograf.

Nach meiner Indienreise bewarb ich mich mit einer Mappe an der Johannes Gutenberg Fachschule für Fotografie in Heidelberg und machte dort meine Ausbildung zum Fotografen. Schon während der Ausbildung konnte ich einige Kunden gewinnen, so dass ich mich schon bald danach mit einem kleinen Werbestudio in Mannheims Schwetzingerstadt als Fotograf selbständig machen konnte.

MAA: Wie sind Sie auf das Thema der Ausstellung „Gesichter Mannheims“ gekommen?

RM: Als Wahl-Mannheimer hatte ich zunächst genau die gleichen Eindrücke, wie sie wahrscheinlich viele Menschen haben, die das erste Mal nach Mannheim kommen: es ist umtriebig, verbaut und manchmal stinkt es nach Abgasen und Chemie. Jetzt lebe ich seit 25 Jahren in Mannheim und es ist Zeit, dieses Bild etwas zurechtzurücken.

MAA: Was möchten Sie dadurch ausdrücken?

RM: Mit den Bildern möchte ich zeigen, dass Mannheim nicht nur Industriestadt ist. Im Stadtgebiet gibt es viel Natur, insbesondere der Rhein hat es mir angetan – für mich hat er etwas von der Sehnsucht nach der großen Welt, er kommt irgendwo her und kann dich überall hinführen. In dieser urbanen Umgebung zeige ich Mannheimer*innen, deren Wege sich mit meinen kreuzten. Mein spezieller Ansatz ist, dass die Portraitierten entweder echte, gebürtige Mannheimer*innen sind oder sich Mannheim als Wahlheimat ausgesucht haben und fest mit der Stadt verwurzelt sind.

MAA: Gibt es etwas Besonderes in den Gesichtern Mannheims im Vergleich zu anderen Städten?

RM: Es gibt etwas Besonderes, etwas Einzigartiges, sowohl in den Gesichtern der Mannheimer*innen, als auch in denen der Stadt selbst. Das Besondere ist die Authentizität: die Menschen lieben ihre Stadt und sind dabei direkt und geradeaus. Mannheim hat viele Facetten, die man einfach erleben muss.

MAA: Ihre Bilder auf dem Flyer zur Eröffnung sind in schwarz-weiß gehalten. Gibt es dafür einen speziellen Grund – eine Intention?

RM: Eine Schwarzweißaufnahme hat durch den Verfremdungseffekt den Anspruch an den Betrachter genauer hinzusehen. Das, was man dabei sieht, wird nicht durch das Gestaltungsmittel Farbe abgelenkt – das Licht rückt noch mehr in den Vordergrund. Das Bildmotiv tritt durch diese Reduktion konzentrierter hervor.

MAA: Welches ist Ihr Lieblingsbild?

RM: Ich habe kein Lieblingsbild, genau wie ich auch nicht wirklich ein Lieblingsgericht habe - jedes Bild hat seine eigene Geschichte. Ich mag die Vielfalt und es gibt jeden Tag so viel Neues zu entdecken, wenn man nur richtig hinschaut.

MAA: Sie unterrichten als Kursleiter Fotografie an der Mannheimer Abendakademie. Was erwartet die Teilnehmer*innen bei einem Besuch Ihrer Fotokurse?

RM: In den Grundkursen führe ich meine Teilnehmer*innen sehr praxisorientiert an die Fotografie heran. Zunächst werden sie schnell und unkompliziert mit den Grundlagen von Kameratechnik, Fototheorie und Bildgestaltung vertraut gemacht. Mit konkreten Übungen erlernen sie beim Fotografieren wie selbstverständlich mit ihrer Kamera umzugehen.

In weiterführenden Kursen und Themenkursen geht es um die Motive, um die Bildinhalte selbst. Die Teilnehmer*innen lernen, die Anforderungen eines Motivs zu erkennen, um dann das entsprechende Werkzeug bzw. ein bestimmtes Stilmittel anzuwenden.

Bei Bildbesprechungen zu den jeweiligen Fotothemen können sich meine Teilnehmer*innen weiterentwickeln und lernen, ihre eigenen Ideen in technischer und gestalterischer Hinsicht umzusetzen. Hinzu kommen die Bildbearbeitung, die Bildverwaltung und auch anspruchsvollere Fototechnik. Allerdings bleibt Letzteres immer dem Bildinhalt untergeordnet. Soviel Technik wie nötig und so wenig wie möglich. Die Idee, der richtige Moment, das Wahrnehmen und der Spaß daran führen sie zu tollen Fotos.

MAA = Abendakademie Mannheim, RM = Ralf Mager, Fotograf


© Ralf Mager




Und, neugierig auf die weiteren „Gesichter Mannheims“?

Dann kommt vorbei, wir freuen uns auf euch! Die Ausstellung ist noch bis 31. Juli zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Euer

Montag, 2. Juli 2018

Für Sie gelesen: Pflanzliche Alternativen zu Gelatine

(BZfE) – Wie im Mai versprochen gibt es heute Tipps, wie man auf pflanzlicher Basis Gelees zubereiten kann.



Selberkochen und Backen liegen wieder im Trend. Selbstgemachtes schmeckt nicht nur lecker, sondern man weiß auch, was drin ist. Wer zum Beispiel Cremes, Mousse, Pudding, Tortenguss oder Gelee selbst zubereiten möchte, braucht dafür häufig ein Gelier- oder Verdickungsmittel, damit die Masse fest wird. Anstelle von Gelatine, die meist aus Bindegewebe, Häuten oder Knochen von Schweinen hergestellt wird, greifen vor allem Vegetarier und Veganer gerne zu Agar-Agar. Hierbei handelt es sich um ein pflanzliches Gelier- und Verdickungsmittel, das aus getrockneten Rot- oder Blaualgen gewonnen wird. Man erhält es in gut sortierten Supermärkten, in Bioläden und Reformhäusern und es wird meist als Pulver angeboten.

Die Verwendung von Agar-Agar bedarf allerdings etwas Erfahrung. Da die Gelierkraft dieses Geliermittels je nach Hersteller bis zu zehnmal höher ist als die von Gelatine, lässt sich Gelatine nicht eins zu eins durch das pflanzliche Produkt ersetzen. Eine Faustregel: Anstelle von 6 Blatt Gelatine benötigt man etwa zwei Drittel Teelöffel Agar-Agar. Hinzu kommt: Je nach Produkt bzw. Hersteller kann die Gelierkraft variieren. Deshalb sollte man unbedingt die Zubereitungshinweise auf der Verpackung beachten. Und: Agar-Agar muss – anders als Gelatine – in Flüssigkeit eingerührt werden und auf jeden Fall einige Minuten kochen, sonst geliert die Speise nicht. Sie wird erst beim Abkühlen fest, wenn sie eine Temperatur von rund 35 °C hat. Dann geht es aber sehr schnell.

Bei sauren und sehr fetthaltigen Speisen kann die Gelierfähigkeit von Agar-Agar etwas schwächer sein. Möchte man wissen, ob man ausreichend Geliermittel verwendet hat, macht man eine Gelierprobe. Dafür gibt man einen Esslöffel der aufgekochten Flüssigkeit auf einen flachen Teller und lässt sie ein wenig verlaufen. Geliert sie auf dem Teller, sollte auch die gesamte Masse fest werden. Fällt die Gelierprobe negativ aus, muss man gegebenenfalls noch mehr Agar-Agar mit der Masse aufkochen.

Dieses pflanzliche Geliermittel eignet sich vor allem für Speisen, die im Ganzen aufgekocht werden müssen, wie für Gelee oder Tortenguss. Mit einem Trick kann man es aber auch für die Creme einer Käse-Sahnetorte verwenden. Dafür kocht man je nach Rezept etwas Flüssigkeit (z. B. Obstsaft) mit Agar-Agar auf und lässt sie etwas abkühlen. Dann rührt man zunächst vorsichtig den gesüßten Quark und danach die geschlagene Sahne unter. Nun füllt man die Masse auf den Tortenboden mit Tortenring und stellt den Kuchen in den Kühlschrank. Mit Agar-Agar hergestellte Speisen werden übrigens schneller fest als solche, die mit Gelatine zubereitet wurden.


Quelle: BZfE-Newsletter Nr. 18 vom 02. Mai 2018
 Hedda Thielking,
www.bzfe.de

Montag, 25. Juni 2018

Kunsthalle in Bewegung ... doch was bewegt die Abendakademie?

Nach vielen Gesprächen war sie endlich besiegelt - die Kooperation der beiden Häuser!
„Abendakademie goes Kunsthalle“, so der erste Titel unserer Zusammenarbeit.
Der Countdown lief, vier Wochen vor der Eröffnung war für uns schlagartig eine neue Zeit angebrochen. Wir übernahmen die Organisation der Kunstvermittlung für Kinder und Jugendliche in der Kunsthalle.





Es mussten neue Dozent*innen akquiriert und Bewerbungsgespräche geführt werden.
Büros wurden getauscht, neue Computerprogramme erlernt, Kuratorenführungen erlebt, das neue Gebäude der Kunsthalle begangen, Materialräume gesichtet, die Atelierräume für unsere neuen Kurse kennengelernt ... alles ins Allem: wir haben alle Informationen aufgesaugt und die Atmosphäre der Kunsthalle verinnerlicht.



Hier ein Eindruck der Installation von Thomas Hirschhorn „The Fire was Here“, 2013

Noch mehr Impressionen:



Aber nicht nur die Künstler*innen waren fleißig, auch unsere kleinen Kursteilnehmer*innen haben am Eröffnungswochenende kreativ gearbeitet.

In Atelier 2 wurden Pop Ups gebastelt, hier ein kleiner Eindruck:









In Atelier 1 wurde der Wasserturm gedruckt. Auch hier sind tolle Dinge entstanden.





Inzwischen ist Ende Juni und alle sind neugierig auf das, was es zu sehen, zu erleben und zu entdecken gibt. Da ist es verständlich, dass der Andrang groß ist.

Wir arbeiten auf Hochtouren, um allen Kindern und Jugendlichen eine Führung oder einen Workshop in der Kunsthalle zu ermöglichen. Nicht nur die ausgestellte Kunst macht Spaß und ist beeindruckend, sondern ebenso die Architektur und Ihre Vielseitigkeit. Die unterschiedlichen Blickwinkel und möglichen Perspektiven, kombiniert mit der Weite der Räume: das sollte man gesehen haben.



Versprochen: Die Zeit in der Kunsthalle vergeht wie im Flug!

Eure Silvia für das

Montag, 18. Juni 2018

Klimafreundliche Ernährung

Zum Wegwerfen zu schade!

Bio, regional, saisonal, vegetarisch und vegan: Immer mehr Menschen achten beim Einkauf von Lebensmitteln auf diese Aspekte. Wie unsere Essgewohnheiten Einfluss auf den Klimawandel nehmen, ist jedoch weniger bewusst. Immerhin essen wir rund 500 Kilogramm feste Lebensmittel pro Jahr – so die Klimaschutzagentur Mannheim. Rund 14 Prozent der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland sind auf Anbau, Ernte, Verarbeitung, Transport, Lagerung, Zubereitung und Abfallbeseitigung unserer Lebensmittel zurückzuführen.

Besonders schade, wenn Lebensmittel in der Tonne landen, obwohl man sie noch gut nutzen könnte – zum Beispiel um eine Gemüsebrühe herzustellen.



Dieser Tipp stammt von unserer Kursleiterin Cinzia Fenoglio, die sich neben der italienischen Küche und Sprache auch dem nachhaltigen Kochen verschrieben hat. Sie wird sich in einem der nächsten Blogbeiträge näher vorstellen.

Zutaten:
1 kg Gemüsereste
Olivenöl
1,5 l Wasser
2 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
2 Lorbeerblätter
2 Gewürznelken
ca. 2 TL Pfefferkörner

Außerdem: Gefriergeeignete, gut schließende Dosen zum portionsgerechten Einfrieren der Brühe sowie eine gut schließende Dose zum Sammeln der Gemüsestücke.

Gemüsereste, die in Kühlschrank oder Vorratskeller schlummern und vieles, was beim Gemüseputzen übrig bleibt, lassen sich verwenden, um eine Gemüsebrühe herzustellen:

Kohlstrünke
Gemüseschalen
das harte Grün und der Wurzelansatz vom Lauch
holzige Teile vom Fenchel
Zucchini-Endstücke
Champignon-„Füße“
treibende Zwiebeln – die Schalen geben der Brühe Farbe
nicht mehr knackige Karotten…

Achtung: Fauliges oder schimmliges Gemüse nicht verwenden! Kartoffelschalen eignen sich ebenfalls nicht.

Man kann die Gemüseteile über ein paar Tage in einer gut schließenden Dose im Kühlschrank oder Tiefkühlschrank sammeln – da kommt im Nu genügend beisammen!



Nun geht es an den Herd:

Alles gut waschen und in grobe Stücke hacken. In einem Topf mit wenig Öl scharf anbraten.

Unser Tipp: Olivenöl verwenden. Es ist aromatischer als Raps- oder Sonnenblumenöl.

Ca. 1,5 Liter Wasser dazugeben, außerdem 2 Knoblauchzehen, Petersilienstängel (die Blätter separat feinhacken und einfrieren), 2 Lorbeerblätter (lässt sich in unserem milden Klima übrigens gut im Topf auf Terrasse oder Balkon ziehen), 2 Gewürznelken und reichlich Pfefferkörner zugeben. Das Ganze eine Stunde köcheln lassen. Durch ein feines Sieb geben und die Brühe auffangen. Anschließend portionsweise abfüllen und einfrieren.

Und schon hast Du jederzeit einen kleinen Vorrat selbst gemachter Gemüsebrühe zu Hause und das Gemüse optimal verwertet. Die Gemüsebrühe passt zum Beispiel gut zu einem Risotto oder auch um Pasta darin zuzubereiten.

Das ist die Grundvariante. Man könnte die Brühe natürlich auch in die mediterrane Richtung mit Rosmarin und Thymian abschmecken oder mit Zitronengras(resten) der Brühe einen Asia-Touch verleihen.

Welche Idee hast Du zur Resteverwertung?

Mail uns einfach Deinen Tipp: marketing@abendakademie-mannheim.de

Im September bieten wir übrigens einen Kochkurs zur Resteverwertung an. Da geht es nicht nur um Gemüse, sondern um alles, was sich in Kühl- und Vorratsschrank kombinieren lässt. Am Besten gleich anmelden!

Montag, 11. Juni 2018

Aus dem Arbeitsalltag einer Praktikantin – Gastbeitrag von Sina Grössl



Die Mannheimer Abendakademie ist der ideale Arbeitsplatz. Vor allem für mich als Praktikantin. Ihr wollt wissen warum und was man in der Abendakademie zu tun hat? Dann bleibt dran!

Erst mal zu meiner Person: Ich heiße Sina, bin 26 Jahre alt und studiere Kunstgeschichte an der Universität in Heidelberg. Neben dem Studium absolviere ich gerade bis Mitte Juli ein Praktikum an der Mannheimer Abendakademie. Um mein Gehalt ein wenig aufzubessern, arbeite ich am Wochenende als Servicekraft in einem Café. Wenn ich dann noch Zeit habe, mache ich gerne Sport oder beschäftige mich mit meiner großen Leidenschaft, der Fotografie. Bisher habe ich auch schon Praktika in Museen und Galerien absolviert. Da ich in diesem Semester nicht so viele Veranstaltungen besuchen muss, dachte ich mir, ich könnte die Zeit für ein Praktikum nutzen. Eine Freundin berichtete mir von ihrem Praktikum an der Mannheimer Abendakademie und war sehr begeistert davon. Schließlich habe ich mich beworben und nun findet Ihr mich drei Tage in der Woche im Büro der Abteilung Gesellschaft und Politik/Kultur.

Nach dem ersten Gespräch mit Abteilungsleiterin Frau Dr. Kammer und meiner künftigen Kollegin Frau Meng habe ich schon gemerkt: das wird passen. An meinem ersten Tag erwartete mich ein nettes Briefchen meiner Kollegin Kathrin Gomolla, deren Platz ich nachmittags in Beschlag nehme. Dann wurde ich von Frau Dr. Kammer erst einmal herumgeführt und gefühlt allen Mitarbeiter*innen der Abendakademie vorgestellt. Auch wenn ich mich noch jung fühle, konnte ich mir doch nicht alle Namen und Gesichter merken. Ist hier aber kein Problem, alle meine Kollegen*innen sind sehr freundlich und verständnisvoll und auch gern mal zu einem kleinen Plausch bereit.

Meine Abteilung ist die Abteilung für Gesellschaft – Politik – Kultur. Hier fühlt man sich gut aufgehoben. Es herrscht eine freundlich lockere und entspannte Atmosphäre. Und wenn man lieb zu seinen Kolleginnen ist, bekommt man sogar einen liebevoll angerichteten Obstsalat an seinen Arbeitsplatz gestellt. Regelmäßig setzen wir uns zusammen und beraten, wie wir mit den Kursen vorgehen, bei denen es zu wenige Anmeldungen gibt. Dabei wird nicht nur geredet, sondern auch viel gelacht.

Ich unterstütze das Kultur-Team in allen Bereichen. Zum Beispiel helfe ich Frau Meng beim Organisieren des talentCAMPus, der zum Bundesprogramm „Kultur macht stark“ gehört. Dafür kontaktiere ich diverse Unternehmen und Organisationen und frage an, ob sie Interesse hätten mit uns zusammen zu arbeiten. Dann müssen Verträge dafür erstellt, gedruckt und verschickt werden. Des Weiteren unterstütze ich Frau Kowalski bei der Planung einer Fotografie-Ausstellung, die am 22. Juni eröffnet wird. Hierfür habe ich mir zusammen mit Frau Kowalski Fragen für ein Interview mit dem ausstellenden Künstler überlegt. Für die Ausstellung stehen dann noch weitere Aufgaben an, zum Beispiel müssen wir die Ausstellung gemeinsam mit dem Fotografen und unseren Hausmeistern hängen.

Wir organisieren auch einen Informationstag für Senioren im städtischen SeniorenTreff Herzogenried. Ich durfte meine Kolleginnen Frau Rode und Frau Kowalski zu einem Planungstreffen begleiten, an dem der Ablauf und die Aufgabenverteilung besprochen wurde. Ich hätte nicht gedacht, an was man alles denken muss und was dementsprechend organisiert werden sollte.

Weitere Aufgaben sind natürlich die alltäglichen Büroarbeiten, angefangen mit der Verwaltung wichtiger Unterlagen bis hin zum Telefonieren. Wenn sich neue Kursleiter*innen bei uns bewerben, laden wir sie zu einem Gespräch ein, in dem wir uns kennenlernen und in dem uns die Kursleiter*innen auch ihre Fragen stellen können. Damit das nächste Semesterprogramm geplant werden kann, wird mit den Kursleiter*innen besprochen, wann und wie oft ein Kurs angeboten wird. Hier habe ich meine Kolleginnen unterstützt, indem ich die Termine mit den Kursleitern*innen koordiniert habe.



Alles in allem erwartet einen hier in der Abendakademie ein sehr spannendes und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld. Und was mir noch viel wichtiger ist: Nette Kollegen*innen und ein entspanntes, freundschaftliches Arbeitsklima erlebe ich ebenfalls.

Jetzt geht’s weiter ans Planen, die Zeit bis zur Eröffnung der Foto-Ausstellung ist nicht mehr lang! Ihr dürft gespannt sein!

Bis dahin

Eure Sina und

Montag, 4. Juni 2018

Für Sie gelesen: So gelingen Speisen mit Gelatine

Torten, Cremes und Desserts in Form bringen



(BZfE) – Viele Verbraucher, die gerne Kuchen backen und Desserts zubereiten, blättern im Koch- oder Backbuch schnell weiter, wenn die Rezepte Gelatine enthalten. Sie befürchten, dass die Speisen nicht fest werden oder dass sich Klümpchen bilden können. Wie die Speisen mit Gelatine gelingen können, dazu einige Tipps:

Im Handel gibt es Blattgelatine, gemahlene Gelatine und Fix-Gelatine. Bei Blattgelatine werden die Blätter zunächst in kaltem Wasser ca. 5 Minuten eingeweicht. Am besten gibt man sie blattweise in das Wasser, damit sie nicht aneinanderkleben. Anschließend drückt man sie mit den Händen aus und verrührt sie in der warmen Flüssigkeit, die fest werden soll. Diese darf aber nicht mehr kochen, da die Gelierfähigkeit dann verloren geht.



Wer die Gelatine in kalte Speisen geben möchte (z. B. Quarkcreme), erwärmt 2 Esslöffel Wasser oder Saft in einem kleinen Topf (nicht kochen!), gibt die eingeweichte und ausgedrückte Gelatine auf einmal hinein und verrührt sie. Sie ist ruckzuck aufgelöst. Dann nimmt man den Topf von der Herdplatte und rührt vorsichtig etwas von der kalten Flüssigkeit in die aufgelöste Gelatine unter. Danach gießt man diese Masse langsam in die kalte Flüssigkeit zurück und verrührt sie gleichzeitig mit einem Handrührgerät. Dieses „Umfüllen“ dient dazu, dass der Temperaturunterschied zwischen Flüssigkeit und Gelatine nicht so groß ist und sich nicht so schnell Klümpchen bilden können. Möchte man noch geschlagene Sahne oder Eischnee unterheben, stellt man die Masse zunächst in den Kühlschrank, bis sie vom Rand her etwas fest geworden ist. Dann wird die geschlagene Sahne oder der Eischnee mit einem Schneebesen vorsichtig untergehoben.

Gemahlene Gelatine muss mit etwas kalter Flüssigkeit in einem Topf zunächst quellen. Danach wird sie erwärmt bis sie sich aufgelöst hat. Weiter geht es wie bei der Blattgelatine.

Für Vegetarier und Veganer ist Gelatine kein geeignetes Geliermittel. Der Grund: Sie wird aus tierischem Bindegewebe hergestellt. Pflanzliche Alternativen für Gelatine sind je nach Speise zum Beispiel Agar Agar, Johannisbrotkernmehl oder Maisstärke. In einem unserer nächsten Blogbeiträge werden wir auf diese Verdickungsmittel eingehen.

Quelle: BZfE-Newsletter Nr. 17 vom 25. April 2018
Hedda Thielking,
www.bzfe.de