Montag, 18. Dezember 2017

Weihnachtliche Cremes – Gastbeitrag von Susanne Köhl

© nesavinov/fotolia.com


Die ersten Kerzen auf dem Adventskranz brennen, der Nikolaus hat bereits die Stiefel gefüllt und der erste Schnee ist auch schon gefallen. Der weihnachtliche Duft weht einem von überall her entgegen. Was kann es da Besseres geben, als sich mit ebenso leckeren Dingen zu beschäftigen? Daher stelle ich Euch heute zwei Cremes vor, die als Nachtisch auf Eurer festlichen Tafel nicht fehlen sollten.

Spekulatiuscreme
80 g Gewürzspekulatius
300 g Naturjoghurt
1 EL Zucker
etwas gemahlener Zimt
125 g Mascarpone
200 ml Sahne

Zubereitung
Die Gewürzspekulatius fein bröseln, bis es fast ein Pulver ist. Das geht am Besten mit zwei Gefrierbeuteln und einem Nudelholz. Joghurt, Zucker, Zimt mit einem Schneebesen glattverrühren. Dann die Mascarpone dazugeben und ebenfalls glatt rühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben. Den fein zerbröselten Gewürzspekulatius unterrühren.

Lebkuchencreme
250 g Mascarpone
250 g Magerquark
3 EL Zucker
2 TL Lebkuchengewürz (ich hatte das von Osman-Gewürze, sehr lecker)
1 TL gemahlener Zimt
200 ml Sahne

Zubereitung
Magerquark mit Zucker und Zimt zu einer glatten Masse verrühren. Anschließend erst die Mascarpone hinzu geben, danach das Lebkuchengewürz. Die Sahne steif schlagen und unterheben.

Wer mag, kann nach Belieben Sauerkirschen, Schokoraspel oder zerbröselte Lebkuchen (z.B. Sterne, Herzen, Brezeln mit Schokoglasur) unterziehen.

Probiert selbst aus, was Euch am besten schmeckt.

Beide Cremes können entweder sofort serviert oder am Vortag zubereitet werden.

Montag, 4. Dezember 2017

Indisches Hähnchen einmal anders

Am Ende des Jahres macht man gerne ein Rückblick und denkt an die Erlebnisse eines Jahres. Auch ich mache mal ein Blog-Resümee…

Alles fing an mit dem Eierpfannkuchen, dann habe ich Euch mit auf das Bierseminar von Benedikt Sand genommen und weiter ging die Reise mit Alessandro Casciano nach Italien. Nach „Cucina veloce“ stand Fingerfood mit Stefan Beckmann auf dem Menüplan bevor Satoko Kuruta-Esser in die Kunst des Sushi einführte. Im Juli erlebten wir die japanische Küche mit Sumi Aramaki-Dittrich und Stefan Beckmann zauberte ein Gourmetessen auf den Tisch. Darüber hinaus wurden im Blog türkische, amerikanische, saisonale, regionale und sogar persische Gerichte serviert.

Es war ein vielseitiges Jahr, genauso vielseitig wie unsere Akademieküche. Jedoch waren wir noch nicht in Indien. Indien ist bekannt für seine Gewürzvielfalt und besonders für Curry. In unseren Kursen lüften wir für Euch das Geheimnis des indischen Currys – Ihr erlebt die Symphonie der Gewürze und vieles mehr. Lasst Euch überraschen!

Auch ich möchte Euch auf einen indischen Kurztrip mitnehmen….

Indisches Limetten-Hähnchen mit Reis
Das Besondere an diesem indischen Gericht ist es, dass die Zubereitung schnell geht, es sich super vorbereiten lässt und nicht nur Curry verwendet wird, sondern ein ganzes Aromenpotpourri mit einem Hauch von Frische durch die Limette. Als Beilage empfehle ich Reis oder Naan Brot.



Zutaten (Rezept ist für 4 Portionen)
500 g Hähnchenbrust (geschnitten)
500 g passierte Tomaten
½ Limette (Saft)
1 TL Paprikapulver
2 TL Salz
150 g Joghurt
1 Stück Ingwer
1 Zehe frischer Knoblauch
3 TL Pfeffer
1 Prise Curry
1 EL Garam Masala
5 EL Butter
1 TL Zimt
1 EL Honig
150 ml Sahne
1 - 2 rote Zwiebeln

Zubereitung
Für die Hähnchenmarinade mischt Ihr die Gewürze Paprikapulver, Salz, Pfeffer, Curry und Garam Masala gut miteinander. Die halbe Limette presst Ihr bitte aus und fügt diese der Gewürzmischung hinzu. Nun schält Ihr den Ingwer und schneidet ihn in kleine Stücke. Die Knoblauchzehe gebt Ihr entweder in eine Knoblauchpresse oder schneidet sie ebenfalls in kleine Stückchen. Ingwer und Knobi gebt Ihr zu den Gewürzen. Zum Schluss fügt Ihr noch den Joghurt hinzu und rührt alles kräftig um. Die Marinade ist nun fertig. Das Fleisch, falls noch nicht geschnitten, schneidet Ihr in mundgerechte Stückchen und vermengt es in einer Auflaufform mit der Marinade.



Die eingelegten Hähnchenstückchen lasst Ihr am besten über Nacht im Kühlschrank, damit die Marinade gut einziehen kann.

Wenn alles gut durchgezogen ist, gebt Ihr die Auflaufform für 25 Minuten bei 200°C in den vorgeheizten Backofen. Wenn Ihr als Beilage dazu Reis essen möchtet, könnt Ihr diesen zwischendurch nach Packungsbeilage zubereiten. Bitte achtet auf die Zeitangaben!

Während das Hähnchen im Ofen ist, bereitet Ihr in der Zwischenzeit die Soße vor. Hierfür schneidet Ihr die Zwiebeln klein und schwitzt diese mit der Butter in einer Pfanne an. Wenn die Zwiebeln schön glasig sind, gebt Ihr die passierten Tomaten, den Zimt, etwas Salz und Pfeffer hinzu. Falls Ihr Knobi-Fans seid, könnt Ihr auch davon etwas dazu geben. Die Soße lasst Ihr für 20 Minuten auf niedriger Stufe köcheln und rührt sie gelegentlich um. Danach gebt Ihr etwas Butter, Honig und Sahne hinzu und lasst es nochmal kurz köcheln. Mittlerweile sollte das Fleisch fertig sein. Fischt es aus der Marinade und gebt es in die Soße und lasst es nochmal kurz aufkochen.



Jetzt nur noch servieren und genießen!

Wünsche Euch viel Spaß beim Nachkochen und „Guten Appetit!“.