Montag, 17. Dezember 2018

Weihnachtlicher Apfel-Crumble mit Walnüssen

Nüsse sind nicht nur zum Backen und Knabbern gut. Sie lassen sich auch für leckere Salate, ausgefallene Brote und verschiedene Gerichte zur Geschmacksabrundung verwenden. Und selbstverständlich kann man aus ihnen leckere Desserts zaubern, die perfekt in die (Vor-)Weihnachtszeit passen!












Apfel-Crumble mit Walnüssen

Ihr braucht für vier Personen:

1 Auflaufform, alternativ 4 kleine Förmchen
20 g Butter
4 Äpfel (eher mürbe, leicht säuerlich)
etwas Zitronensaft
1 Päckchen Vanillezucker

Für die Streusel:
80 g klein gehackte Walnusskerne
120 g Mehl
100 g Zucker
100 g kalte Butter
Gewürz: z. B. Zimtpulver, Spekulatiusgewürz oder Lebkuchengewürz

Backofen vorheizen (180 Grad Ober und Unterhitze, 170 Grad Umluft). Auflaufform gut ein fetten. 20 Gramm Butter in der Pfanne schmelzen lassen, dabei achten, dass sie nicht braun wird. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Apfelwürfel mit Vanillezucker in die Pfanne geben und alles gut vermischen. Danach in die Auflaufform geben. Walnusskerne, Mehl, Zucker und Butter mit den Händen zu Streuseln verarbeiten. Über die Äpfel verteilen. Ca. 20 bis 25 Minuten im Backofen backen und warm servieren. Guten Appetit!

Tipps zur Lagerung von Nüssen:
Ganz und ungeschält halten Nüsse monatelang bei sachgerechter Lagerung. Geschälte und geriebene Nüsse müssen rasch verbraucht werden. Aufgrund des hohen Fettgehaltes können Nüsse ranzig werden - eine gelbliche, dunkle Verfärbung weist darauf hin. Außerdem sind Nüsse anfällig für Schimmelpilzbefall. Wenn Nüsse muffig riechen, sollten sie entsorgt werden.
Für eine längere Lagerung ist es besser, ganze Nüsse zu kaufen und sie erst kurz vor der Zubereitung zu mahlen oder zu hacken. Nüsse sollten grundsätzlich kühl, dunkel, trocken, gut verpackt in Säcken oder Netzen und luftig gelagert werden. Zu viel Wärme, Licht und Feuchtigkeit verkürzen die Haltbarkeit und lassen sie schneller ranzig werden oder schimmeln. Geschälte und bereits zerkleinerte Ware sollte bei angebrochener Verpackung im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dort halten sie sich maximal vier Wochen.


Und wie knackt man Nüsse am Besten?
Am Einfachsten lassen sich die meisten Nussarten mit einem herkömmlichen Zangennussknacker knacken. Der Macadamia-Nuss kann man damit allerdings nicht zu Leibe rücken. Für sie braucht man einen speziellen Öffner.
Zum Öffnen einer Kokosnuss schlägt man in zwei der drei Augen (dunkle Keimstellen) einen Nagel und lässt durch eines der Löcher das Fruchtwasser ablaufen, während durch das andere Loch Luft nachströmen kann. Hiernach die Nuss mit einer Hand festhalten und mit einem Hammer die Schale aufschlagen. Das freigelegte Fruchtfleisch in Streifen schneiden und möglichst frisch verzehren.

Quelle: BZfE, www.bzfe.de, Zugriff am 10.12.18

Montag, 3. Dezember 2018

Für Euch gelesen: Selbst buttern

Handwerklich hergestellte Lebensmittel sind im Supermarkt-Angebot eher die Ausnahme. Das gilt auch für Butter. Es gibt aber auch so genannte „Landbutter“. Das ist Butter, die handwerklich im Erzeugerbetrieb hergestellt wurde. Ihr Marktanteil ist allerdings sehr gering. Wer Lust auf solch eine Butter hat, oder aus Versehen mal zu viel Sahne gekauft hat, kann das Buttern einfach mal selbst ausprobieren.



So geht’s: Die Sahne in ein sauberes Schraubglas geben, Deckel zuschrauben und dann schütteln, schütteln, schütteln – solange, bis sich ein gelber Klumpen bildet. Das ist Butter. Beim Schütteln haben sich die kleinen Milchfettkügelchen zusammengeballt. Sie schließen Wasserreste mit ein. Das nennt man eine Wasser-in-Fett-Emulsion. Das Wasser, das übrigbleibt, ist die so genannte Buttermilch. Das ist bei der heimischen Butterfabrikation genauso wie bei der industriellen. Verglichen mit handelsüblicher Buttermilch schmeckt sie aber weniger sauer.
Wer die selbstgemachte Butter etwas fester mag, kann sie noch kneten. Auch dieser Prozessschritt findet praktisch genauso bei der industriellen Butterproduktion statt. Dabei werden die letzten Reste der Buttermilch abgeschieden. Übrig bleibt eine geschmeidige, aromatische Buttermasse. Das typische Verhältnis von Fett zu Wasser ist 80 zu 20.



Der hohe Wassergehalt ist übrigens auch ein Grund, weshalb sich Butter nicht so gut zum Braten eignet, denn Wasser spritzt, wenn es zu heiß wird. Der zweite Grund sind die Milcheiweiße, die in der Butter verbleiben. Sie verbrennen bei starker Hitze. Wer mit Butter braten möchte, sollte lieber zu Butterreinfett greifen. Das gibt es im Supermarkt, oder man kann es – natürlich – auch selbst aus Butter herstellen: Einfach eine handelsübliche Butter sachte erhitzen. Dabei flockt das Milcheiweiß aus. Es kann mit einer Kelle abgeschöpft oder durch ein feines Sieb abgefangen werden. Das Butterreinfett in einem Schraubglas fest werden lassen, fertig.

Quelle: Dr. Christina Rempe, www.bzfe.de, Newsletter vom 21.11.18