Akademieküche

Montag, 22. Oktober 2018
Cakepops zum Tag des Desserts

Schon kurios, welche „Feiertage“ es so gibt. Zum Beispiel in den USA den Tag des Desserts am 14. Oktober. Wer will, feiert den Tag, indem er zu allen Mahlzeiten Desserts isst. Aus gesundheitlichen Gründen (Kalorien! Fett! Zucker!) würden wir jetzt nicht so weit gehen, aber ein Kurs mit Cakepops zum Mitnehmen für nach Hause fanden wir schon passend.
Manuela Bonelli, Kursleiterin für Torten-Kunstwerke, Cupcakes-Kreationen und andere süße Leckereien, zeigte am 14. Oktober Eltern und ihren Kindern wie Cakepops gelingen. In dem fast ausgebuchten Kurs lernten die Familien die passenden Teige für Cakepops zu backen, Frostings und Glasuren mit der richtigen Konsistenz herzustellen, so dass schöne Lollis entstehen.

Hier bekommt Ihr einen kleinen Eindruck von den fertigen Kunstwerken aus dem Kurs "Cakepops - Süße Leckerei am Stiel":



Da trotz fast sommerlicher Temperaturen Weihnachten näher rückt, an dieser Stelle der Hinweis auf Manuela Bonellis nächsten Kurs: Kekse backen und dekorieren, am 3. Advent. Der Kurs für Last Minute-Bäcker oder für alle diejenigen, die Keks-Nachschub brauchen.





Montag, 08. Oktober 2018
Schnell und einfach: Zucchinifrikadellen – Gastbeitrag von Maria Sturm

Meine Leidenschaft für das Kochen entstand schon in der Kindheit, als ich meiner Mutter in der Küche helfen durfte. Das Studium der Ernährungswissenschaften wählte ich wegen der Vielfältigkeit und meinem Interesse an den Naturwissenschaften aus. Kochen wird im Studium nicht gelehrt, jedoch veränderte ich die Auswahl der Lebensmittel aufgrund meiner neuen Einsichten.
Als ich dann eine Familie gründete, wollte ich die Kinder gesund und dennoch schmackhaft ernähren. So entwickelte und sammelte ich viele Rezepte unter dem Motto: „Ich will nicht länger in der Küche stehen, als danach gemeinsam zu essen!"

Nach der Kinderpause wurde ich selbständig in der Ernährungsberatung tätig. Dazu gehören auch Kochkurse, in denen ich Rezepte vorstelle, die aus einfachen Zutaten köstliche Gerichte zaubern. So kam ich zu  Themen wie Brotbacken, alte Gemüsesorten, Geschenke aus der Küche oder Liköre ansetzen.
In meinen Kursen binde ich auch gerne Ernährungswissen ein und gebe so mehr als nur Kochpraxis weiter. Meine Zielgruppen sind Kochanfänger*innen genauso wie kochbegeisterte Erwachsene.
Eines meiner persönlichen Lieblingsrezepte sind Zucchinifrikadellen, die schnell und einfach gemacht sind und auch den meisten Gemüsemuffeln schmecken.
   
Zutaten (Rezept für 4 Portionen):
600 Zucchini
1 Zwiebel
Öl (zum Andünsten der Zwiebeln und Braten der Frikadellen)
1 Tasse Semmelbrösel
1 Tasse geriebenen Käse
1 Esslöffel frisch gehackte Petersilie
2 Blatt kleingehackte frische Minze
1 Esslöffel zerlassene Butter
2 Eier
Salz und Pfeffer
Mehl

Zubereitung:
Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. In wenig gesalzenem Wasser ca. 10 Minuten weichdünsten. Zucchini in ein Sieb geben und ausdrücken. Dann mit dem Pürierstab oder im Mixer pürieren.
Zwiebel schälen und fein würfeln und in einer Pfanne mit 2 Esslöffel Öl glasig braten.
Semmelbrösel, Käse, Petersilie, Minze, zerlassene Butter, Eier, Salz und Pfeffer mit den Zucchini und den Zwiebeln in einer Schüssel gut vermischen. Wenn der Teig zu flüssig ist, etwas Mehl unterrühren. Eine Stunde ruhen lassen. Dann Frikadellen formen und in Mehl wenden.
Öl in der Pfanne erhitzen und die Frikadellen portionsweise braten – je 3 Minuten von jeder Seite. Auf Küchenkrepp ablegen.
Guten Appetit!



Schon ganz gespannt bin ich auf meinen Kurs La Boulangerie française, der am 18. November Premiere in der Abendakademie hat: Zusammen mit meinem Mann Thomas, der Lehrer für französische Sprache ist, backen wir acht original französische Rezepte nach und unterhalten uns dazu in Französisch. Basiskenntnisse in Französisch reichen völlig aus, um mitzumachen, da das gemeinsame Backen und Verkosten im Vordergrund stehen.

Außerdem biete ich im laufenden Semester folgende weitere Kurse bei der Mannheimer Abendakademie an:
S216166 - Brot aus der eigenen Küche
S216138 - Geschenke aus der Küche
S216060 - Basic Cooking



Montag, 24. September 2018
Gastbeitrag von Manuela Bonelli

Mein Name ist Manuela Bonelli und möchte mich auf diesem Wege kurz vorstellen. Ich bin 40 Jahre alt, Mutter von zwei Kindern und lebe seit 2010 in Mannheim. Die Liebe hat mich in diese wunderschöne Stadt geführt, die sich sehr schnell in mein „Kölsches Hez (hochdeutsch: Herz)“ geschlichen hat.

Meine Leidenschaft zum Backen habe ich schon von Kind an. Es war für mich immer das Größte, am Samstag mit meiner Oma gemeinsam Kuchen und Torten für den Sonntagstisch zu backen. Viele meiner Rezepte sind sehr „old school“, da sie noch von meiner Uroma und wohl auch von ihrer Mutter stammen und weitergegeben wurden. Der Duft, der an Weihnachten in der Luft liegt, wenn an dem Wochenende vor dem 1. Advent der Plätzchen-Marathon beginnt... einfach himmlisch. Da wird man sofort in seine Kindheit in die Küchenstube der Großeltern „zurückgebeamt“.

2014 begann ich, verschiedene Kurse im Bereich Motivtorten und Zuckerblumen zu besuchen und fand sehr schnell darin meine Leidenschaft, die ich gerne mit anderen teilen wollte. Somit habe ich angefangen, selbst Kurse bei der Abendakademie in Mannheim zu geben, die mir sehr viel Freude bereiten. Ich konnte bei den Kursen wundervolle Menschen kennenlernen, aus denen sich nicht selten auch Freundschaften entwickelt hatten. Unter den Teilnehmer*innen, aber auch zwischen mir und den Teilnehmer*innen.

Da der große „Hype“ im Bereich Motivtorten nachgelassen hat, gebe ich nun überwiegend Kurse für „klassische“ Kuchen, Low- Carb-Bbacken, Eltern-Kind-Backkurse „Cupcakes und Cakepops“, aber auch sizilianisches Gebäck. Wie ich dazu komme? Mein Mann kommt aus Sizilien und in meinem Urlaub durfte ich in meiner Lieblings-Pasticceria in Sizilien einige Tage mitarbeiten und als kleines Geschenk wurden mir einige Rezepte mitgegeben. So hatte ich immer die Möglichkeit, für Familienfeste, oder unserem „heiligen“ Familiensonntag, typisch sizilianisches Gebäck zu backen. Dieser Kurs kam bei den Teilnehmern besonders gut an, da sie nun das leckere Mandelgebäck aus ihrem Urlaub selbst herstellen konnten und so noch einmal in den Erinnerungen schwelgen konnten.
Um einen kleinen Eindruck von meinen kommenden Kursen zu bekommen, stelle ich Euch heute mein Grundrezept für Cupcakes vor und zeige Euch, welche tolle Möglichkeiten des Frostings und Toppings es gibt.

Mein Cupcake-Grundrezept

Zutaten:
260 Gramm Mehl
2 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
1 Prise Salz
120 Gramm Zucker (weiß, braun oder ein Mix)
2 mittelgroße Eier
100 Milliliter Öl alternativ 130g flüssige Butter
220 Gramm Joghurt alternativ Buttermilch oder saure Sahne

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen: Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zucker. In einer zweiten Schüssel die flüssigen Zutaten verquirlen: Eier, Öl bzw. flüssige Butter, Joghurt bzw. Buttermilch.
Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben.
Alles schnell und kräftig miteinander verrühren.
Den Teig nach Belieben verfeinern (z. B. mit Likör, Backkakao, Schokodrops, Trockenobst, Oreos...) Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mit einem Löffel, oder Eisportionierer den Teig in Papier- oder Silikonförmchen füllen; diese am besten zusätzlich auf ein Muffinblech stellen, damit sie die Form behalten.
Muffins je nach Größe ca. 20 Minuten backen.
Stäbchenprobe nicht vergessen!

Wenn die Cupcakes gut ausgekühlt sind, geht es an das Verzieren! Wie man das macht, welche Utensilien Ihr dazu braucht etc. etc. – das erfahrt Ihr in meinen Abendakademie-Kursen. Ich freue mich natürlich auch auf Ihre Ideen, die Cupcakes zu gestalten.

Hier kommt Ihr zu meinen Kursen:
Cupcakes in Love
Cakepops - Süße Leckerei am Stiel (für 1 Elternteil + 1 Kind 6 - 12 Jahre)




Montag, 10. September 2018
Für Euch gelesen: Weißdorn - Rote Beeren für Sirup und Marmelade

Wenn der Herbst beginnt, leuchten die Früchte des Weißdorns rot in den Hecken. Nur wenige wissen, dass die Beeren essbar sind. Allerdings hat das Fruchtfleisch roh eine mehlige Konsistenz. Erst verarbeitet im Kompott, Gelee, Saft, Sirup oder Chutney entfalten die Früchte ihr angenehm süß-säuerliches Aroma. Ein Mus aus Weißdornbeeren ist ein leckerer Brotbelag und gibt Müsli, Joghurt und Quark einen besonderen Geschmack. Dafür werden die Früchte in etwas Wasser für acht bis zehn Minuten weichgekocht, abgegossen und durch ein Sieb gestrichen. Wer es süßer mag, kann einen Teelöffel Agavensirup oder Honig hinzufügen.

Auch in der Volksheilkunde ist die Pflanze bekannt; so soll Bluthochdruck und Schwindel ein Tee aus den getrockneten Blüten und Blättern helfen. Die Früchte sind unter anderem reich an Vitamin C, Provitamin A und dem Ballaststoff Pektin. Sie reifen zwischen August und Oktober. Beim Pflücken sollte man vorsichtig sein und Handschuhe tragen, da Weißdorn sehr dicht wächst und viele Dornen hat. Zudem können die roten Beeren unschöne Flecken auf der Kleidung hinterlassen. Vor der Zubereitung werden sie vom Stiel abgezogen und gründlich gewaschen. Ein paar Früchte sollten aber am Strauch bleiben, da sie mehr als 30 verschiedenen Vogelarten Nahrung bieten.


Weißdornbeeren lassen sich im Verhältnis 1:1 mit Gelierzucker zu einer leckeren Konfitüre zubereiten. Dazu braucht Ihr:
Weißdornbeeren
Gelierzucker 1:1
Gläser für die Konfitüre mit Schraubdeckel
3 Töpfe
grobes Sieb

Spült die Konfitürengläser zunächst gut mit heißem Wasser aus und stellt sie umgedreht auf ein Küchenhandtuch. Die Gläserdeckel gebt Ihr in einen Topf mit Wasser und lasst sie ca. 5 Minuten im kochenden Wasser kochen (die Deckel trocknet Ihr nicht ab und schraubt sie später direkt auf die Gläser).
Die Beeren waschen und verlesen. Abwiegen und in einen Topf geben. Flüssigkeit zugeben, so dass die Beeren knapp bedeckt sind. Wer den puren Weißdorngeschmack mag, nimmt Wasser als Flüssigkeit. Alternativ kann man auch Apfelsaft oder Holundersaft verwenden.
Die Beeren lasst Ihr 20 bis 30 Minuten leicht köcheln, bis sie weich sind. Um die Kerne zu entfernen, gebt Ihr die Fruchtmasse durch ein grobes Sieb. Gelierzucker abwiegen. Anschließend kocht Ihr unter Rühren die Fruchtmasse mit Gelierzucker auf.
Wenn die Masse sprudelnd kocht, lasst Ihr sie für 2 Minuten weiterkochen. Bitte schöpft dabei den entstehenden Schaum gegebenenfalls mehrmals ab.
Gelierprobe machen: Dazu 1 Teelöffel der Masse auf einen kleinen Teller geben und prüfen, ob die Konfitüre fest wird. Unser Tipp: Zuvor einen kleinen Teller in den Kühlschrank stellen, dann geht die Gelierprobe schneller.

Die fertige Konfitüre füllt Ihr in die vorbereiteten Gläser und verschließt sie sofort mit den sterilisierten Deckeln. Gläser einige Minuten auf Kopf stellen, dann wieder umdrehen und fertig abkühlen lassen und schon ist Eure selbst gemachte Weißdornkonfitüre fertig. Lasst sie Euch gut schmecken!

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de
Newsletter vom 06.09.2017



Montag, 27. August 2018
Für Euch gelesen: Pflaumenmus – der fruchtige Brotaufstrich aus dem Backofen



Heimische Pflaumen und Zwetschgen haben jetzt Saison. Ob pur, in Kuchen oder Desserts, dieses leckere Steinobst kann man vielseitig genießen. Eine weitere Möglichkeit ist, Pflaumenmus zu kochen. Pflaumenmus schmeckt als Brotaufstrich, in Kuchen, Desserts und zu Fleischgerichten.

Während man fürs Konfitürekochen meistens Gelierzucker verwendet, kommt man beim Mus ganz ohne Zucker, ja sogar ohne Geliermittel, aus. Pflaumen enthalten von Natur aus viel Pektin, welches als natürliches Geliermittel dient.

Und so geht es:
Am besten verwendet man die eher länglichen Zwetschgen. Wichtig ist, dass man sehr reife Früchte nimmt, umso besser gelingt und schmeckt das Pflaumenmus. Zunächst werden die Früchte gewaschen und an der Langseite aufgeschnitten. So kann man den Stein bequem herausnehmen. Die entsteinten Früchte schneidet man in Stücke und gibt diese in einen Bräter. Das ist ein länglicher, ovaler und etwa 10 cm hoher Topf. Je nach Geschmack kann man für 3 Kilogramm Früchte je einen halben Teelöffel Zimt und gemahlene Nelken zugeben.

Nun kommt der Bräter ohne Deckel für etwa zwei Stunden in den vorgeheizten Backofen (ca. 180 °C bei Umluft). Damit die Feuchtigkeit besser entweichen kann, empfiehlt es sich, den Backofen etwas zu öffnen. Am besten klemmt man einen Kochlöffel aus Holz in die Backofenklappe. Hin und wieder sollte die fruchtige Masse umgerührt werden. Nach der Garzeit ist eine dunkle, dickflüssige Masse entstanden. Je nach Reifegrad und Zwetschgensorte müssen die Früchte eventuell noch etwas länger im Backofen brutzeln.

Wenn das Pflaumenmus die richtige Beschaffenheit hat, kann man es nach Bedarf pürieren. Nun füllt man die Masse in sehr saubere und heiß ausgespülte Schraubgläser. Beim Abkühlen entsteht ein Vakuum im Glas, was man am leicht nach innen gewölbten Deckel erkennen kann. Das verlängert die Haltbarkeit. Fertig ist das Pflaumenmus aus 100 Prozent Früchten!



Drei Kilogramm Früchte ergeben etwa vier bis fünf Gläser mit 380 ml Inhalt. Und wenn der Ofen schon an ist und Energie verbraucht wird, sollte man möglichst gleich eine größere Menge kochen. Angebrochene Gläser kühl stellen und alsbald verbrauchen.

Quelle:
Hedda Thielking, www.bzfe.de
Newsletter vom 25.07.18, BZfE



Montag, 13. August 2018
Impressionen aus der kalabrischen Küche

Ein schöner Kochkurs fand am 5. August in der Akademieküche statt: Die Küche Kalabriens. Authentische Rezepte, die Kursleiter Domenico Gentile zusammengestellt und mit acht Teilnehmer*innen zubereitet hat. Obwohl es an diesem Tag wohl genau so heiß wie in Kalabrien war, waren alle mit viel Spaß dabei. Viel frisches Gemüse in allen Farben, leckere Pasta, aromatisches Olivenöl – da kamen alle ins Schwärmen. Krönender Abschluss war der Nachtisch: Tiramisu mit frischen Himbeeren!



Domenico verrät hier sein Rezept für Tiramisu. Die Fotos hat er beim Ausprobieren zuhause vor dem Kurs gemacht.

Ihr braucht für acht Portionen:
1000g Mascarpone
1 Paket Löffelbiskuit
100 g Zucker
2 Eigelb
Kakao-Pulver
1 Tasse Kaffee
Himbeeren oder auch Heidelbeeren
Wer Alkohol zugeben möchte: 150 ml Mirto Rosso-Likör oder Amaretto, dazu 1 Eßlöffel Honig



Zur Zubereitung:

Schritt 1:
Gebt in eine Schale zwei Eigelb und verrührt diese sorgfältig mit 100 g Zucker zu einer Creme.



Schritt 2:
Nehmt die Mascarpone und rührt diese unter Eure Eiercreme.
Wenn Ihr das Ganze etwas fluffiger haben wollt, spritzt Ihr noch etwas Sprühsahne mit in die Schüssel und arbeitet dieses vorsichtig unter die Masse. Ich mag den Geschmack von Mascarpone und verzichte daher auf Sahne.



Schritt 3:
Wie in den alten, italienischen Ristoranti lege ich Frischhaltefolie in meine Form und über den Rand hinaus, damit ich später das Tiramisu sauber in Vierecke schneiden kann.



Schritt 4:
Anschließend mischt Ihr 1 Tasse starken Kaffee mit 50 – 70 ml Likör.
Wendet Eure Löffelbiskuit von beiden Seiten darin und legt diese in Eurer Form aus.



Schritt 5
Schichtet Eure Creme über die Löffelbiskuits und wiederholt den Vorgang für eine zweite Schicht.







Schritt 6:
Gebt Kakaopulver in ein Sieb und siebt es über Euer Tiramisu, ohne eine Ecke auszulassen.



Schritt 7:
Deckt das Tiramisu mit Alufolie ab und stellt es für 1 - 2 Stunden kalt.

Schritt 8:
Vor dem Servieren hebt Ihr das Tiramisu vorsichtig aus der Schale auf ein Schneidebrett. Schneidet es in gleichmäßige, viereckige Stücke.




Schritt 9:
Erhitzt nun in einem kleinen Topf 100 ml Likör und 1 EL Honig.
Lasst das Ganze so einreduzieren, dass daraus ein dickflüssiger süßer Likör wird.



Schritt 10:
Legt das Tiramisu in die Mitte Eures Tellers, träufelt mit einem Löffel den Likör um das Tiramisu und verteilt dann Blaubeeren, Himbeeren und was Euch sonst noch so schmeckt.




Und nun gutes Gelingen und „Buon Appetito“!
Wer Tiramisu und viele andere leckere Gerichte mit mir zusammen zubereiten will, der hat im Herbst in folgenden Kursen dazu Gelegenheit:

S220306 Italian Basics – Schwerpunkt Norditalien
S220308 Italian Basics – Schwerpunkt Süditalien
S220322 Die authentische kalabrisch Küche mit herbstlichen/winterlichen Rezepten
S220340 Buon Natale – ein italienisches Menü
S220348 Sardische Küche

Copyright auf das Rezept und alle Bilder liegt bei Domenico Gentile (Cooking Italy)



Montag, 30. Juli 2018
Für Euch gelesen: Jetzt wird’s scharf - pfeffrige Küchentipps



Pfeffer ist neben Salz das wichtigste Gewürz in der deutschen Küche und punktet vor allem mit Vielseitigkeit. Seine pikante Schärfe verfeinert Fleisch, Fisch, Gemüse, aber auch Süßspeisen.

Schwarzer Pfeffer hat ein scharfes Aroma mit einer leichten Zitrusnote und ist in vielen Gewürzmischungen enthalten. Von süß bis pikant – es gibt kaum eine Speise, die nicht von der Würze des Allrounders profitiert.

Weißer Pfeffer passt optisch besser zu hellen Gerichten, schmeckt allerdings weniger aromatisch und fruchtig. Er ist ideal für Geflügel, Lamm, Salate, helle Soßen und Suppen. Die milde und frische Kräuternote von grünem Pfeffer verfeinert Fisch und Meeresfrüchte.

Echten Pfeffer (Piper nigrum) gibt es in Deutschland in schwarz, weiß und grün. Für die Schärfe ist in erster Linie das Alkaloid Piperin mit einem Anteil von 5 bis 9 Prozent verantwortlich. Piperin regt die Speichel- und Magensaftsekretion an und unterstützt damit die Verdauung. Weitere Inhaltsstoffe sind ätherische Öle und verschiedene Harze. Echter Pfeffer wird stets vom immergrünen Pfefferstrauch (Piper nigrum) gewonnen.

Manche Varianten sind eng mit dem echten Pfeffer verwandt. Sie stammen von einer anderen Art aus der Familie der Pfeffergewächse wie zum Beispiel der „Lange Pfeffer“ (Piper longum) und Java-Pfeffer (Piper retrofractum). Die Beeren sind zu einer etwa drei Zentimeter langen Stange verwachsen und schmecken süß-säuerlich und noch schärfer als echter Pfeffer. Meist werden die Stangen ganz mitgegart und anschließend entfernt. Es können aber auch Stücke abgebrochen und im Mörser zerkleinert oder zermahlen werden. In der traditionellen indischen Medizin Ayurveda wird der „Lange Pfeffer“ eingesetzt, um die Verdauung anzuregen und den Körper zu reinigen. Er ist deutlich schärfer als schwarzer Pfeffer und vereint auch süßliche Aromen. Vorsichtig dosiert passt er zu Käse, Wild, Ente, frischen Früchten, süßem Milchreis oder Pfannkuchen.

Kubeben-Pfeffer (Piper cubeba) war im Europa des 16. Jahrhunderts ein preiswerter Ersatz für echten Pfeffer. Die schwarzbraunen Körner mit kurzem Stiel haben einen scharfen und bitteren Geschmack mit einer leichten Eukalyptusnote und sind Teil der marokkanischen Gewürzmischung „Ras el Hanout“. Sie werden gerne mit echtem Pfeffer und Zimt kombiniert und sollten sparsam verwendet werden. Mit Kubebem-Pfeffer lassen sich besonders gut Gemüsegerichte verfeinern.

Szechuan-Pfeffer wird von Arten wie Zanthoxylum piperitum aus der Familie der Rautengewächse gewonnen. Man bricht die getrockneten Kapselfrüchte auf, um die Samenkörner zu entfernen. Diese Pfeffer-Variante schmeckt beißend scharf bis prickelnd und leicht nach Zitrone. Sie würzt in der fernöstlichen Küche Geflügel, Tofu und Fisch und harmoniert sehr gut mit anderen Gewürzen wie Knoblauch und Ingwer. Bei der Dosierung sollte man allerdings vorsichtig sein.

Der bekannte Cayenne-Pfeffer hat nichts mit echtem Pfeffer zutun: Das fein gemahlene Pulver stammt von der Chilisorte Cayenne (Capsicum annuum). Es gehört zu den schärfsten Gewürzen und wird in fast allen indischen, indonesischen und chinesischen Reisgerichten verwendet.

Wenn Ihr gerne mit Pfeffer würzt und auch einmal exotische Geschmacksvariationen kennen lernen wollt, dann empfehle ich Euch, in unser Kochkursprogramm zu schauen. Besonders empfehlen kann ich drei Kurse, in denen die Kursleiter*innen Gerichte aus ihrer Heimat mit Euch zusammen kochen und das Thema Pfeffer und andere Gewürze garantiert nicht zu kurz kommen.

Hier einige Interessante Kurse für Euch:
R220436 Angolanische Küche im August
(hier habt Ihr auch die Möglichkeit, passende Gewürzmischungen für zuhause mitzunehmen)
R220842 Indonesische Küche
R220462 Marrokkanische Küche


Quellen für den Text:
Newsletter Nr. 1 und 2 vom 4. bzw. 11.01.2017, BZfE





Montag, 16. Juli 2018
Der Getränke-Tipp für heiße Sommertage

Was für ein Sommer! Sonne pur und die Ferienzeit rückt immer näher.
Bei dem heißen Wetter ist es wichtig, reichlich (alkoholfreie) Getränke zu sich zu nehmen. Aber immer nur Wasser oder Apfelsaftschorle? Es gibt witzige Alternativen, die man schnell selbst machen kann, wie zum Beispiel Switchel.

Switchel ist eine Limonade mit Apfelessig, Zitrone und Ingwer. Klingt merkwürdig, ist aber super lecker und voll im Trend!

Was braucht man dazu? Für ca. sechs Tassen Switchel:
1 großes Stück Ingwer
½ Tasse Apfelessig, am besten naturtrüb
1 Zitrone
Honig oder Ahornsirup


So geht’s:
Ingwer schälen und in grobe Stücke schneiden.
Mit sechs Tassen Wasser für ein bis zwei Minuten aufkochen.
Anschließend 20 Minuten ziehen lassen.
Apfelessig zugeben.
Ein halbe Zitrone auspressen und den Saft zugeben.
Mit Honig oder Ahornsirup abschmecken.
Alles kräftig umrühren, durch ein Sieb abgießen und fertig! Wer kühler will, gibt noch Eiswürfel dazu.

Das ist das Grundrezept, mit dem sich nordamerikanische Farmer schon seit Jahrhunderten nach der anstrengenden Heuernte erfrischten. Daher wird er auch Haymakers Punch (Heumacher-Punsch) genannt. Heute ist die Limonade ein Trendgetränk und wird in der Fitnessszene für ihre gesunden Zutaten gefeiert. Der Ingwer hat eine entzündungshemmende Wirkung und kurbelt das Immunsystem an, während die Zitrone den Körper mit Vitamin C versorgt. Der Apfelessig liefert wichtige Vitamine und Mineralstoffe, regt den Stoffwechsel und die Verdauung an.
Schön für die Optik ist es, in den Switchel Zitronenscheiben und Kräuter wie einen Rosmarinzweig oder Holunderblüten hineinzugeben.




Wer es bunt mag, der hat zur Beerenzeit die Qual der Wahl: Heidelbeeren, Johannisbeeren, Him- und Brombeeren bringen Farbe (und Vitamine) in den Switchel.


Ein weiterer Tipp (von unserer Kursleiterin Maria-Magdalena Schönenberger) für heiße Tage: Minzetee.
Am besten mit verschiedenen Minzsorten aus dem eigenen Garten, frisch geerntet. Dann gründlich abwaschen, mit heißem Wasser überbrühen, gut ziehen lassen. Nach Belieben süßen. Besonders aromatisch ist die Marokkanische Minze; für den besonderen Geschmack gibt es die sogenannten Fruchtminzen, die je nach Sorte zum Beispiel einen Hauch von Orange, Erdbeere, Ananas oder Lavendel mitbringen. Da einige Minzsorten auch recht kompakt wachsen, eignen sie sich auch für den Blumentopf auf dem kleinen Stadtbalkon.



Das Switchtelrezept stammt aus dem Newsletter des BZFE Nr 26/18 vom 27.06.18, von Heike Kreutz, www.bzfe.de



Montag, 2. Juli 2018
Für Sie gelesen: Pflanzliche Alternativen zu Gelatine

(BZfE) – Wie im Mai versprochen gibt es heute Tipps, wie man auf pflanzlicher Basis Gelees zubereiten kann.



Selberkochen und Backen liegen wieder im Trend. Selbstgemachtes schmeckt nicht nur lecker, sondern man weiß auch, was drin ist. Wer zum Beispiel Cremes, Mousse, Pudding, Tortenguss oder Gelee selbst zubereiten möchte, braucht dafür häufig ein Gelier- oder Verdickungsmittel, damit die Masse fest wird. Anstelle von Gelatine, die meist aus Bindegewebe, Häuten oder Knochen von Schweinen hergestellt wird, greifen vor allem Vegetarier und Veganer gerne zu Agar-Agar. Hierbei handelt es sich um ein pflanzliches Gelier- und Verdickungsmittel, das aus getrockneten Rot- oder Blaualgen gewonnen wird. Man erhält es in gut sortierten Supermärkten, in Bioläden und Reformhäusern und es wird meist als Pulver angeboten.

Die Verwendung von Agar-Agar bedarf allerdings etwas Erfahrung. Da die Gelierkraft dieses Geliermittels je nach Hersteller bis zu zehnmal höher ist als die von Gelatine, lässt sich Gelatine nicht eins zu eins durch das pflanzliche Produkt ersetzen. Eine Faustregel: Anstelle von 6 Blatt Gelatine benötigt man etwa zwei Drittel Teelöffel Agar-Agar. Hinzu kommt: Je nach Produkt bzw. Hersteller kann die Gelierkraft variieren. Deshalb sollte man unbedingt die Zubereitungshinweise auf der Verpackung beachten. Und: Agar-Agar muss – anders als Gelatine – in Flüssigkeit eingerührt werden und auf jeden Fall einige Minuten kochen, sonst geliert die Speise nicht. Sie wird erst beim Abkühlen fest, wenn sie eine Temperatur von rund 35 °C hat. Dann geht es aber sehr schnell.

Bei sauren und sehr fetthaltigen Speisen kann die Gelierfähigkeit von Agar-Agar etwas schwächer sein. Möchte man wissen, ob man ausreichend Geliermittel verwendet hat, macht man eine Gelierprobe. Dafür gibt man einen Esslöffel der aufgekochten Flüssigkeit auf einen flachen Teller und lässt sie ein wenig verlaufen. Geliert sie auf dem Teller, sollte auch die gesamte Masse fest werden. Fällt die Gelierprobe negativ aus, muss man gegebenenfalls noch mehr Agar-Agar mit der Masse aufkochen.

Dieses pflanzliche Geliermittel eignet sich vor allem für Speisen, die im Ganzen aufgekocht werden müssen, wie für Gelee oder Tortenguss. Mit einem Trick kann man es aber auch für die Creme einer Käse-Sahnetorte verwenden. Dafür kocht man je nach Rezept etwas Flüssigkeit (z. B. Obstsaft) mit Agar-Agar auf und lässt sie etwas abkühlen. Dann rührt man zunächst vorsichtig den gesüßten Quark und danach die geschlagene Sahne unter. Nun füllt man die Masse auf den Tortenboden mit Tortenring und stellt den Kuchen in den Kühlschrank. Mit Agar-Agar hergestellte Speisen werden übrigens schneller fest als solche, die mit Gelatine zubereitet wurden.


Quelle: BZfE-Newsletter Nr. 18 vom 02. Mai 2018
 Hedda Thielking,
www.bzfe.de



Montag, 18. Juni 2018
Klimafreundliche Ernährung

Zum Wegwerfen zu schade!

Bio, regional, saisonal, vegetarisch und vegan: Immer mehr Menschen achten beim Einkauf von Lebensmitteln auf diese Aspekte. Wie unsere Essgewohnheiten Einfluss auf den Klimawandel nehmen, ist jedoch weniger bewusst. Immerhin essen wir rund 500 Kilogramm feste Lebensmittel pro Jahr – so die Klimaschutzagentur Mannheim. Rund 14 Prozent der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland sind auf Anbau, Ernte, Verarbeitung, Transport, Lagerung, Zubereitung und Abfallbeseitigung unserer Lebensmittel zurückzuführen.

Besonders schade, wenn Lebensmittel in der Tonne landen, obwohl man sie noch gut nutzen könnte – zum Beispiel um eine Gemüsebrühe herzustellen.



Dieser Tipp stammt von unserer Kursleiterin Cinzia Fenoglio, die sich neben der italienischen Küche und Sprache auch dem nachhaltigen Kochen verschrieben hat. Sie wird sich in einem der nächsten Blogbeiträge näher vorstellen.

Zutaten:
1 kg Gemüsereste
Olivenöl
1,5 l Wasser
2 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
2 Lorbeerblätter
2 Gewürznelken
ca. 2 TL Pfefferkörner

Außerdem: Gefriergeeignete, gut schließende Dosen zum portionsgerechten Einfrieren der Brühe sowie eine gut schließende Dose zum Sammeln der Gemüsestücke.

Gemüsereste, die in Kühlschrank oder Vorratskeller schlummern und vieles, was beim Gemüseputzen übrig bleibt, lassen sich verwenden, um eine Gemüsebrühe herzustellen:

Kohlstrünke
Gemüseschalen
das harte Grün und der Wurzelansatz vom Lauch
holzige Teile vom Fenchel
Zucchini-Endstücke
Champignon-„Füße“
treibende Zwiebeln – die Schalen geben der Brühe Farbe
nicht mehr knackige Karotten…

Achtung: Fauliges oder schimmliges Gemüse nicht verwenden! Kartoffelschalen eignen sich ebenfalls nicht.

Man kann die Gemüseteile über ein paar Tage in einer gut schließenden Dose im Kühlschrank oder Tiefkühlschrank sammeln – da kommt im Nu genügend beisammen!



Nun geht es an den Herd:

Alles gut waschen und in grobe Stücke hacken. In einem Topf mit wenig Öl scharf anbraten.

Unser Tipp: Olivenöl verwenden. Es ist aromatischer als Raps- oder Sonnenblumenöl.

Ca. 1,5 Liter Wasser dazugeben, außerdem 2 Knoblauchzehen, Petersilienstängel (die Blätter separat feinhacken und einfrieren), 2 Lorbeerblätter (lässt sich in unserem milden Klima übrigens gut im Topf auf Terrasse oder Balkon ziehen), 2 Gewürznelken und reichlich Pfefferkörner zugeben. Das Ganze eine Stunde köcheln lassen. Durch ein feines Sieb geben und die Brühe auffangen. Anschließend portionsweise abfüllen und einfrieren.

Und schon hast Du jederzeit einen kleinen Vorrat selbst gemachter Gemüsebrühe zu Hause und das Gemüse optimal verwertet. Die Gemüsebrühe passt zum Beispiel gut zu einem Risotto oder auch um Pasta darin zuzubereiten.

Das ist die Grundvariante. Man könnte die Brühe natürlich auch in die mediterrane Richtung mit Rosmarin und Thymian abschmecken oder mit Zitronengras(resten) der Brühe einen Asia-Touch verleihen.

Welche Idee hast Du zur Resteverwertung?

Mail uns einfach Deinen Tipp: marketing@abendakademie-mannheim.de

Im September bieten wir übrigens einen Kochkurs zur Resteverwertung an. Da geht es nicht nur um Gemüse, sondern um alles, was sich in Kühl- und Vorratsschrank kombinieren lässt. Am Besten gleich anmelden!



Montag, 4. Juni 2018
Für Sie gelesen: So gelingen Speisen mit Gelatine

Torten, Cremes und Desserts in Form bringen



(BZfE) – Viele Verbraucher, die gerne Kuchen backen und Desserts zubereiten, blättern im Koch- oder Backbuch schnell weiter, wenn die Rezepte Gelatine enthalten. Sie befürchten, dass die Speisen nicht fest werden oder dass sich Klümpchen bilden können. Wie die Speisen mit Gelatine gelingen können, dazu einige Tipps:

Im Handel gibt es Blattgelatine, gemahlene Gelatine und Fix-Gelatine. Bei Blattgelatine werden die Blätter zunächst in kaltem Wasser ca. 5 Minuten eingeweicht. Am besten gibt man sie blattweise in das Wasser, damit sie nicht aneinanderkleben. Anschließend drückt man sie mit den Händen aus und verrührt sie in der warmen Flüssigkeit, die fest werden soll. Diese darf aber nicht mehr kochen, da die Gelierfähigkeit dann verloren geht.



Wer die Gelatine in kalte Speisen geben möchte (z. B. Quarkcreme), erwärmt 2 Esslöffel Wasser oder Saft in einem kleinen Topf (nicht kochen!), gibt die eingeweichte und ausgedrückte Gelatine auf einmal hinein und verrührt sie. Sie ist ruckzuck aufgelöst. Dann nimmt man den Topf von der Herdplatte und rührt vorsichtig etwas von der kalten Flüssigkeit in die aufgelöste Gelatine unter. Danach gießt man diese Masse langsam in die kalte Flüssigkeit zurück und verrührt sie gleichzeitig mit einem Handrührgerät. Dieses „Umfüllen“ dient dazu, dass der Temperaturunterschied zwischen Flüssigkeit und Gelatine nicht so groß ist und sich nicht so schnell Klümpchen bilden können. Möchte man noch geschlagene Sahne oder Eischnee unterheben, stellt man die Masse zunächst in den Kühlschrank, bis sie vom Rand her etwas fest geworden ist. Dann wird die geschlagene Sahne oder der Eischnee mit einem Schneebesen vorsichtig untergehoben.

Gemahlene Gelatine muss mit etwas kalter Flüssigkeit in einem Topf zunächst quellen. Danach wird sie erwärmt bis sie sich aufgelöst hat. Weiter geht es wie bei der Blattgelatine.

Für Vegetarier und Veganer ist Gelatine kein geeignetes Geliermittel. Der Grund: Sie wird aus tierischem Bindegewebe hergestellt. Pflanzliche Alternativen für Gelatine sind je nach Speise zum Beispiel Agar Agar, Johannisbrotkernmehl oder Maisstärke. In einem unserer nächsten Blogbeiträge werden wir auf diese Verdickungsmittel eingehen.

Quelle: BZfE-Newsletter Nr. 17 vom 25. April 2018
Hedda Thielking,
www.bzfe.de






Montag, 21. Mai 2018
Nicht nur zur Ferienzeit - Zeit zum Kochen und Backen!



In den Osterferien wurden in der Akademieküche fleißig verschiedene Gemüse geschnitten, Teige geknetet, Frikadellen geformt, Suppen gerührt … und natürlich gemeinsam gegessen, gelacht und viel Neues gelernt!

Gleich zwei gut besuchte Ferienkochkurse für Kinder bis 12 Jahren gab es in diesem Jahr und wir konnten leider nicht alle Anmeldungen berücksichtigen. Auch der Kinderkochclub im Mai ist schon ausgebucht. Daher: schnell sein – gleich anmelden – für unsere nächsten Kinderkochkurse (Ferienkurse und Wochenendkurse):

Kinderkochclub: Koch mit uns!
(8-12 Jahre)

Sa, 7.7.2018, 10 - 14 Uhr, Abendakademie, Lehrküche, Kurs-Nr: R216028, 32 € inkl. Lebensmittelkosten

Einfach tierisch! Spaß mit Dino, Panda und Co
(Backen für Kinder von 6-10 Jahren)

Sa, 9.6.2018, 10 - 13 Uhr, Abendakademie, Lehrküche, Kurs-Nr: R216030, 29 € inkl. Lebensmittelkosten

SOMMERFERIEN: So macht Kochen Spaß
(7-11 Jahre)

Ab Mo, 3.9.2018, 11.30 - 14.30 Uhr, Abendakademie, Lehrküche, Kurs-Nr: R216038, 69 € inkl. Lebensmittelkosten

Und wer gerne mit Mama oder Papa gemeinsam kochen will, wird hier fündig:

JenkoAtaman/fotolia.com
Ein Kochkurs für Mutter/Vater und Kind
(5-8 Jahre)

Sa, 26.5.2018, 11 - 14 Uhr, Abendakademie, Lehrküche, Kurs-Nr: R216005, 24 € (Paargebühr) zzgl. Lebensmittelkosten

Die Backzwerge sind los!
(1 Erwachsener und 1 Kind 5-9 Jahre)

So, 1.7.2018, 14 - 17 Uhr, Abendakademie, Lehrküche, Kurs-Nr: R216007, 36 € (Paargebühr) zzgl. Lebensmittelkosten

Eltern und Kinder kochen gemeinsam russische Köstlichkeiten
(1 Erw.+1 Kind 6--10 Jahre)

Sa, 21.7.2018, 11 - 14.30 Uhr, Abendakademie, Lehrküche, Kurs-Nr: R216009, 42 € (Paargebühr) zzgl. Lebensmittelkosten

Hier dürfen auch die Vorschulkinder mit an den Herd.

Unsere qualifizierten Kursleiterinnen stellen mit viel Engagement, Liebe und Fachkompetenz ein abwechslungsreiches Koch- und Backprogramm zusammen. Die Kinder bereiten selbst unter sorgfältiger Anleitung die Gerichte zu, erfahren allerlei Wissenswertes über die verarbeiteten Lebensmittel und Speisen und gehen gestärkt und gesättigt am frühen Nachmittag nach Hause.




Montag, 7. Mai 2018
Gastbeitrag von Domenico Gentile



Meine Leidenschaft und meine Passion gilt schon seit jeher der Heimat meines Vaters: Italien.

Schon als ich ganz klein war, verbrachte ich 6 Wochen im Jahr, immer in den Sommerferien, meine Zeit auf dem Land. Die Magie des Landes, das gute Essen und die Natürlichkeit der Speisen, fasziniert mich seit jeher. Frische Produkte – vom Markt auf den Tisch oder im Süden des Landes oft vom heimischen Feld direkt in den Kochtopf. In jungen Jahren war mir nicht bewusst, was es einmal für mich bedeuten würde, zu wissen, wie all diese guten Soßen, Antipasti, Salami, Käsesorten oder Süßspeisen hergestellt und produziert werden. Ich war bei der Olivenernte, bei der Weinernte, bei der Produktion der Tomatensauce und bei unzähligen anderen Produktionsschritten anwesend.

Vor etwas mehr als zwanzig Jahren begann ich meine Lehre als Hotelfachmann in Bad Dürkheim. Kein Zuckerschlecken, aber ich denke, ich habe in der Zeit viele Dinge für meine weitere Zukunft gelernt. Vom Kellner, zum Barkeeper über Barista und unzähligen Schulungen weiter, wurde ich schließlich Barchef und Manager mehrerer Betriebe. 2004 habe ich mich in der Gastronomie selbstständig gemacht.

Es ist die traditionelle, italienische Küche, welche mich immer am meisten fasziniert hat und die ich auch in den Kursen an der Abendakademie vorstelle. Für mich spielen die Zutaten eine große Rolle. Die Kräuter und Gewürze. Die Pasta muss von guter Qualität sein. In erster Linie geht es mir darum, Menschen eine Inspiration zu sein, neue Gerichte zu kochen und weniger auf fertige Produkte zurück zu greifen. Selbstkochen ist einfach und schmeckt viel besser. Außerdem weiß man in diesem Fall auch, was genau darin steckt.

Begleite mich auf meiner kulinarischen Reise durch Italien.

Und für alle, die vielleicht erst im Herbst Zeit haben, einen meiner Kurse zu besuchen, hier schon einmal ein leckeres Rezept zum Nachkochen:

Pasta Piselli nach Art des Hauses
Ursprünglich ist die klassische Pasta Piselli ein Eintopf, also ein sogenanntes Löffelgericht. Für mich ist es aber immer ein einfaches, rustikales Pastagericht, das ich gelegentlich etwas abwandle. Dieses Mal kombiniere ich die Pasta mit  Erbsen,  Speck und einer Art „Arrabiata“-Sauce.

Zutaten (für vier Personen)
500g Orecchiette
100g geräucherter Speck
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Salz und Pfeffer zum Würzen
1 kleiner Bund glatte Petersilie
1 Karotte
etwas Staudensellerie
150 ml Weißwein
1 Schale Kirschtomaten
½ gehackte Chili
Parmesan
150g Erbsen

Fertig in 45 Minuten.

Wascht den Sellerie und die Tomaten. Schält die Karotte und schneidet sie und ebenso die Zwiebel und den Sellerie in kleine, feine Würfel. Schält den Knoblauch und schneidet ihn in zwei Hälften.



Erhitzt in einem Topf 3 EL Olivenöl. Bratet den Speck, die Tomaten und die Zwiebelwürfel an und gebt den Knoblauch, die Karottenwürfel und den Sellerie dazu.



Löscht alles mit 100 ml Weißwein ab und würzt mit Salz und Pfeffer.
Lasst den Wein einkochen und fügt anschließend 200 ml passierte Tomaten und eine halbe, gehackte Chili hinzu. Sobald die Sauce etwas eingekocht ist, kommen die Erbsen dazu.



Kocht die Pasta in reichlich Salzwasser al dente und mischt sie unter die Sauce.



Schmeckt alles mit etwas geriebenem Parmesan sowie Salz und Pfeffer ab.
Träufelt noch etwas Olivenöl über die Pasta und serviert das Ganze auf tiefen, wenn möglich vorgewärmten, Tellern.



Gebt anschließend noch etwas Parmesan und etwas gehackte Petersilie darüber.
Mit zusätzlichem Olivenöl erhaltet ihr neben wertvollen Fettsäuren noch etwas mehr frisches Aroma.

Ich wünsche Euch gutes Gelingen und und „Buon Appetito“!
Noch mehr Rezepte findet Ihr auf meinem Blog www.cookingitaly.de




Montag, 23. April 2018
Knusprig, pikant und einfach lecker - der Winzerrahmfladen



Endlich ist es soweit, der Frühling ist in all seiner Pracht da. Die Sonne scheint, die Temperaturen sind schon im zweistelligen Bereich und ich war sogar schon ohne Jacke draußen! Aber das Beste an dieser Zeit ist, dass egal wo man hinschaut, alles blüht… Einfach traumhaft. Da hat man so richtig Lust, es sich draußen gemütlich zu machen und bei einem leckeren Gläschen Wein etwas Gutes zu essen.

Hierfür habe ich eine Empfehlung für Euch! Habt Ihr schon einmal Winzerrahmfladen probiert? Einfach lecker, hier ist das Rezept für Euch!

Zutaten (Rezept ist für ca. 2 Fladen)
• 70 g Dinkelmehl
• 150 g Mehl
• 10 g Hefe
• Prise Zucker
• 100 ml lauwarmes Wasser
• 50 ml Weißwein
• Crème fraîche
• Lauchzwiebeln
• Speck (gewürfelt)
• Salz
• Pfeffer
• Muskatnuss
• Paprikagewürz

Zubereitung
Zuerst messt Ihr das lauwarme Wasser ab, bröckelt die Hefe hinein  und rührt  um. Damit die Hefe etwas zu arbeiten hat, gebt bitte noch eine Prise Zucker hinzu. Die Hefemischung lasst Ihr für ca. 10 Minuten stehen, bis sich Schaum gebildet hat. In der Zwischenzeit mischt Ihr die Mehlsorten miteinander und fügt etwas Salz hinzu. Wenn die Hefemischung Schaum gebildet hat, gießt Ihr diese in die Mehlmischung. Dann gebt Ihr für den Geschmack den Weißwein hinzu und verknetet den Hefeteig so lange, bis er glatt ist.



Falls der Teig noch an den Händen kleben sollte, gebt Ihr noch etwas Mehl hinzu. Sollte der Teig zu trocken sein, gebt noch etwas Wein hinzu. Damit die Fladen später schön fluffig werden, lasst Ihr den Hefeteig ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen.



Nach der Gehzeit, formt Ihr  den Teig zu Fladen und legt diese auf ein Backblech mit Backpapier. Jetzt könnt Ihr diese mit Crème fraîche, ca. 3 EL pro Fladen, bestreichen und nach  Geschmack würzen. Anschließend streut Ihr noch etwas Speckwürfel drauf. Wer möchte, kann  die Fladen auch anders bestreuen. Hierfür eignen sich zum Beispiel Käse, Champignons, Zwiebeln, Tomaten und ähnliches. Hier sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Anschließend  gebt Ihr die Fladen  bei ca. 200 Grad Ober-Unterhitze für 25 - 30 Minuten in den Backofen.



Auf die fertig gebackenen Fladen streut Ihr anschließend  Lauchzwiebelringe und etwas Pfeffer. Ich wünsche Euch guten Appetit und: Zum Wohl!



Nun noch etwas in eigener Sache…Wundert Euch nicht, dass Ihr erstmal nichts mehr von mir hört. Ihr könnt Euch jedoch auf etwas freuen: Wir haben bereits viele spannende Blogbeiträge vorbereitet. Der nächste erscheint  am 7. Mai!

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit und viel Freude weiterhin bei unseren Kochkursen und hier auf dem Blog!










Montag, 09. April 2018
Leckere Flammkuchen, die garantiert gelingen

Gastbeitrag von Juliane Haller



Ich liebe Flammkuchen! Seit ich das perfekte, geling-sichere Rezept für einen Flammkuchenteig entdeckt habe, gibt es bei mir mindestens zwei Mal im Monat selbstgemachten Flammkuchen mit allem, was der Kühlschrank hergibt. Unendlich wandlungsfähig, schnell gemacht und immer lecker: Flammkuchen sind das perfekte Essen, wenn der Kühlschrank leer erscheint und der Hunger groß!

Hauptberuflich bin ich Diplom-Kommunikationswissenschaftlerin und arbeite im Online-Marketing. Meine Mutter hat mir definitiv ihre Liebe zu gutem Essen und die Hingabe zum Kochen vererbt. In meinen Kursen bei der Abendakademie möchte ich nun auch Ihnen Ende April gerne zeigen, wie einfach es ist, saisonal, frisch und lecker zu kochen.


Alle, die mich und meine Rezepte heute schon kennen lernen wollen, lade ich herzlich auf meinen Foodblog schoenertagnoch.de ein. Dort können Sie sich selbst davon überzeugen, wie unkompliziert und alltagstauglich meine Gerichte sind!



Seit Oktober 2008 schreibe ich meinen Food-Blog "Schöner Tag noch!". Ich koche nahezu täglich, aber nicht jedes Rezept veröffentliche ich auch auf meinem Blog, denn hier poste ich nur die Rezepte, die wirklich gut gelungen sind. Mein Antrieb: Ich möchte jeden Tag gutes Essen genießen. Gutes Essen bedeutet für mich: Frisches, abwechslungsreiches und selbst zubereitetes Essen aus möglichst hochqualitativen, saisonal erhältlichen, so wenig wie möglich verarbeiteten Grundzutaten.




Montag, 26. März 2018
Salate im Glas – das optimale Mittagessen für´s Büro



Ihr kennt das sicherlich: Ihr habt mittags Hunger und möchtet Euch etwas Gesundes gönnen, jedoch fehlt Euch die Zeit, aufwändig Essen vorzubereiten und Ihr habt keine Möglichkeit, oder keine Lust, Euch etwas zu kaufen. Dann können wir Euch unsere beiden Kurse „Pausensnacks für Unterwegs“  (R216140) und „It´s lunch time“ (R215010) ans Herz legen. Die in den Kursen vorgestellten Gerichte sind schnell und einfach vorzubereiten und dabei auch noch gesund und lecker.

Zum anderen möchte ich Euch heute aber auch ein Rezept für einen Tomaten-Mozzarella-Salat aus dem Glas vorstellen. Das Besondere an diesem Rezept ist, dass Salate im Glas nicht nur schnell vorzubereiten, sondern im Kühlschrank bis zu fünf Tage haltbar sind. Bei der  Haltbarkeit war ich zunächst sehr skeptisch, aber die Salate sind durch den luftdichten Verschluss wirklich lange haltbar und der grüne Salat ist sogar nach fünf Tagen noch knackig. Ihr könnt diese Salate also wunderbar für die gesamte Woche vorbereiten.

Tomaten-Mozzarella-Salat mit Kräuterbutter-Croutons
 
Zutaten (Rezept für 1 verschließbares Glas Inhalt 0,5l)
  • ca. 150 g Tomaten
  • ½ Mozzarella
  • ½ Brötchen
  • etwas Kräuterbutter
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 2 EL Olivenöl
  • getrocknetes Basilikum
  • Pfeffer
  • Salz
  • nach Bedarf Knoblauch

Zubereitung
Bei den Salaten im Glas ist die Schichtung das Wichtigste. Um die Haltbarkeit und die Knackigkeit zu gewährleisten, füllt unbedingt zunächst das Dressing in Euer Glas bevor Ihr den Salat beziehungsweise das Gemüse dazu gebt. Hierfür eignen sich besonders Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Radieschen, Mais, Paprika, Spargel und ähnliches. Danach kommen gekochte Zutaten wie Nudeln, Couscous oder Reis in das Glas. Die nächste Schicht kann dann aus Blattsalat oder ähnlichem bestehen; diese Zutaten sollten erst kurz vor dem Verzehr Kontakt mit dem Dressing haben, damit sie nicht zerdrückt werden. Brot-Croutons, Käse, Mozzarella, Nüsse, Fleisch oder Avocado bilden schließlich die oberste Schicht.
 
Bei meinem Tomaten-Mozzarella-Salat mit Kräuterbutter-Croutons sehen die Schichten so aus:
1. Schicht: Balsamico-Dressing
2. Schicht: Tomaten
3. Schicht: Mozzarella
4. Schicht: Kräuterbutter-Croutons
 


Für die erste Schicht rührt Ihr bitte Balsamico-Essig, Olivenöl, etwas Zucker, getrockneten Basilikum und nach Bedarf etwas Knoblauch zusammen und schmeckt das Dressing mit Salz und Pfeffer ab. Wenn es noch etwas zu sauer sein sollte, könnt Ihr etwas Zucker hinzufügen. Für die nächste Schicht wascht Ihr die Tomaten, entkernt diese und schneidet sie in mundgerechte Stücke. Dann legt Ihr diese in das Glas. Danach schneidet Ihr den  Mozzarella in kleine Würfel und gebt diese ebenfalls ins Glas. Zum Schluss bestreicht Ihr ein halbes Brötchen mit Kräuterbutter und gebt es, wenn Ihr möchtet, für 5 Minuten bei 180°C kurz in den Backofen oder toastet es, sodass die Croutons nachher schön knusprig sind. Das Brötchen schneidet Ihr nun auch in kleine Würfel und füllt sie in das Glas.

Guten Appetit!

Was sind Eure Salatideen? Welchen Salat esst Ihr am Liebsten?
Ich freue mich auf Eure Kommentare!









Montag, 12. März 2018
Österlicher Karottenkuchen



Ich wundere mich immer, wie schnell die Zeit vergeht. Gefühlt letzten Monat war Weihnachten, als ich Euch das Rezept von den leckeren Baumstriezeln gezeigt habe. Und jetzt ist schon fast Ostern... Früher dachte ich immer, es wäre ein Irrglauben, dass die Zeit im Alter schneller vorbei geht, als im Kindesalter – falsch gedacht!

Wenn Ihr momentan dabei seid, Euch zu überlegen, was es dieses Ostern besonders zu Essen gibt, habe ich ein paar Ideen für Euch. Diesmal sind sogar wieder Kurse für Kinder dabei, die immer sehr gut ankommen. Überzeugt Euch selbst. Ich kann die Kurse nur empfehlen.

Mittlerweile ist es schon fast Tradition geworden, dass ich zu Ostern einen Karottenkuchen – auch „Rüblikuchen“ genannt – backe. Ich mag an dem Kuchen, dass er so schön saftig ist und auch etwas „gesünder“ als andere Kuchen. Man könnte schon sagen, er sei ein gesunder Kuchen…  ;-)

Hier das erprobte Rezept extra für Euch:

Saftiger Karottenkuchen
Zutaten (Rezept für eine 26er Springform)
400 g Mehl
250 g Zucker
400 g Karotten
200 g gemahlene Mandeln
4 Eier
250 g Margarine
2 unbehandelte Zitronen
1 Prise Salz
1 Pck. Backpulver
Vanilleextrakt nach Belieben

Guss – nach Bedarf
300 g Frischkäse
150 g Puderzucker

Zubereitung
Um den Grundteig herzustellen,  vermischt Ihr Mehl, Backpulver, Zucker, Salz, Eigelb, Margarine und Mandeln gut miteinander. Wenn Ihr möchtet, dass Euer Kuchen schön fluffig wird, empfehle ich Euch, die Eier zu trennen und das Eiweiß separat steif zu schlagen. Dieses Mal habe ich das nicht gemacht und die Eier ungetrennt in den Teig gegeben. Das Ergebnis war, dass der Kuchen zwar sehr lecker schmeckt, jedoch nicht so fluffig ist wie sonst. Aber wäre doch langweilig, wenn man jedes Mal das gleiche Rezept verwendet und nicht variiert…



Aber zurück zum Grundteig. Wenn der Grundteig gut vermengt ist, schält Ihr bitte die Karotten und schneidet die Enden ab. Da Ihr für den Kuchen geriebene Karotten benötigt, könnt Ihr sie mit einer Reibe reiben. Wenn Ihr eine Küchenmaschine mit Reibaufsatz habt, verwendet diese! Es geht viel schneller, aber am Ende ist das Ergebnis zum Glück gleich. Wenn alle Karotten gerieben sind, gebt Ihr sie dem Grundteig hinzu und vermischt alles gut mit Hilfe Eures Rührgerätes. Um dem Ganzen noch ein wenig Pep zu geben, reibt Ihr die Schale der Zitronen ab, presst die Zitronen anschließend aus und fügt alles dem Teig hinzu.



Da ich Vanillegeschmack so liebe, habe ich, wie in fast jeden Kuchen, den ich backe, noch ein wenig Vanilleextrakt gegeben. Jetzt vermengt Ihr nochmal alles miteinander. Das steife Eiweiß könnt Ihr nun mit einem Teigschaber unterheben. Jetzt seid Ihr eigentlich schon fast fertig. Den Teig füllt Ihr nur noch in eine Springform, die Ihr vorher mit Butter eingerieben habt. Bei 180°C gebt Ihr die Springform für 50 Minuten in den Backofen. Dann macht Ihr die Stäbchenprobe und wenn kein Teig mehr hängen bleibt, ist der Kuchen fertig.




Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr den Rüblikuchen mit einem Frischkäseguss bestreichen. Hierfür verrührt Ihr einfach den Frischkäse mit dem Puderzucker. Um das Ganze etwas farbiger zu machen, könnt Ihr Lebensmittelfarbe unterrühren. Verstreicht den fertigen Guss auf den Kuchen und dekoriert ihn nach Belieben.

Ich wünsche Euch ein schönes Osterfest und guten Appetit!









Montag, 26. Februar 2018
DIY– kreative Untersetzer selbst gestalten

Schon lange habe ich Euch keine DIY-Ideen mehr vorgestellt und das möchte ich nun nachholen. Kennt Ihr es, dass Ihr zum Beispiel Kaffee trinkt und die Tasse hinterlässt Kaffeeränder auf dem Tisch? Oder noch schlimmer, Ihr habt, wie ich, einen Glastisch und dürft diesen jedes Mal nach dem Benutzen putzen??
Dann habe ich eine kleine Idee, die Euch Abhilfe schaffen kann und dabei noch schön aussieht!

Mittlerweile gibt es in vielen Geschäften Korkuntersetzer zu kaufen. Diese jedoch, finde ich, sehen meist so trist und langweilig aus. Klar, sie erfüllen Ihren Zweck – nur „schön“ ist Ansichtssache. ;) Hier wäre meine Idee, sie zu bemalen: Entweder mit Schablone oder freihändig, lasst Eurer Kreativität freien Lauf. Hierfür benötigt Ihr nicht viel und es macht einiges her…

Benötigte Materialien
  • Korkuntersetzer
  • Lackmalstift (ich habe Weiß genommen)
  • Nach Bedarf: Vorlage, Schere, Lineal, Cuttermesser

Als Erstes überlegt Ihr Euch, was Ihr auf dem Untersetzer haben möchtet. Ihr könnt etwa Euren Namen oder Zitate/Sprüche nehmen und diese darauf schreiben. Oder wie ich es gemacht habe, ein Logo. Um sicherzugehen, dass Euch das Endprodukt gefällt, malt Euch den Umriss vom Untersetzer auf ein Blatt Papier und zeichnet dann das gewünschte Motiv darauf. So bekommt Ihr schon mal eine kleine Vorstellung. Wenn Euch das Gemalte gefällt, zeichnet das Muster mit dem Lackmalstift an.
 
Wenn Ihr, wie ich, einen Umriss drauf haben möchtet, schneidet Ihr mit einem Cutter-messer oder einer Schere und mit Hilfe eines Lineals dieses aus. Wenn alles ausgeschnitten ist, platziert Ihr das gewünschte Motiv auf den Untersetzer. Jetzt müsst Ihr nur noch mit dem Lackstift die Umrisse nachzeichnen oder ausmalen und schon habt Ihr Euren persönlichen Untersetzer.
 
Wünsche Euch ganz viel Spaß dabei!

Zum Schluss noch etwas in eigener Sache: Wie Ihr bestimmt schon bemerkt habt, habe ich schon einige Zeit nichts mehr aus unseren Kochkursen berichtet. Bedauerlicherweise fehlt mir momentan einfach die Zeit und das ist Eure Chance: 

Schreibt einfach selbst einen Bericht über einen unserer Kochkurse! Bei Veröffentlichung winkt Euch ein Gutschein in Höhe von 50 € für einen Kurs in unserer Akademieküche.
Also, worauf wartet Ihr noch? Ab an die Tasten und her mit Euren Berichten aus unseren Kochkursen. Bitte denkt auch daran einige Fotos mitzuschicken – damit es keine Probleme mit den Persönlichkeitsrechten gibt, sollten darauf allerdings keine Personen abgebildet beziehungsweise diese nicht erkennbar sein. Bitte mailen an: marketing@abendakademie-mannheim.de.

Ich freue mich auf Eure Post!

 








Mittwoch, 12. Februar 2018
Ein sommerlicher Gruß für die tristen Tage – fruchtiger Cupcake mit Mandarinen

Bei dem tristen Wetter fehlt mir meist ein wenig Farbe. Draußen ist es grau, wird früh dunkel und insgeheim sehne ich mich nach dem Frühling. Um mir die Tage ein wenig zu versüßen, habe ich mir letztens einen Mandarinen-Cupcake gebacken. Das Besondere daran: Er war riesig! Ich habe hierfür einfach die Menge für 12 normal große Cupcakes genommen und den Teig in eine 16er Kuchenform gefüllt. Hierfür könnt Ihr auch gerne einen Backring verwenden und die Größe individuell anpassen. Bitte achtet nur darauf, dass der Backring nicht zu groß eingestellt ist.
Wenn Ihr Euch ein wenig die Tage versüßen möchtet, dann könnt Ihr das Rezept gerne nachbacken, oder noch besser – besucht einen unserer Cupcake-Kurse. Hier lernt Ihr einiges über die kleinen, süßen Tassenküchlein, wie zum Beispiel das Topping unterschiedlich zu spritzen und erhaltet wahnsinnig leckere Rezepte zum Dahinschmelzen.

Fruchtiger Cupcake mit Mandarinen

Zutaten
Für den Teig: (12 Muffinförmchen oder 16er Backring/Kuchenform)
• 2 Eier
• 100 g Zucker
• 1 Pr. Salz
• ½ TL Vanilleextrakt
• 100 g Butter
• 200 g Mehl
• 40 g Stärke
• 1 Pck. Backpulver
• Etwas Mandarinensaft
• 80 ml Milch
• 1 kl. Dose Mandarinen

Für das Topping:
• 250 g Puderzucker
• 250 g Butter (Zimmerwarm)
• 300 g Frischkäse
• 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung
Die Eier werden mit dem Zucker und der Butter für ca. 5 Minuten kräftig aufgeschlagen. Die Masse ist fertig, wenn diese hell und schaumig geworden ist.
Danach vermengt Ihr die trockenen Zutaten in einer anderen Schüssel und gebt das Gemisch esslöffelweise unter die Butter-Eiermasse. Anschließend lasst Ihr die Mandarinen gut abtropfen und fangt etwas Saft auf und gebt es der Milch hinzu. Wenn die Zutaten gut vermengt sind und Euer Teig geschmeidig und klümpchenfrei ist, fügt Ihr Stück für Stück die Flüssigkeiten hinzu. Bitte beachtet, dass die Masse nicht zu flüssig werden soll. Falls Euch die Masse zu fest erscheinen sollte, verwendet noch etwas mehr Flüssigkeit. Wenn der Teig eine gute Konsistenz hat, mengt Ihr die abgetropften Mandarinen unter. Wer, wie ich, keine großen Mandarinen-Stückchen haben möchte, rührt den Teig gut durch. Wenn Ihr Eure Cupcakes am Ende mit paar Mandarinen verzieren möchtet, hebt bitte ein paar Mandarinen hierfür auf.



Wenn alles gut vermengt ist, füllt Ihr den Teig in die Form und lasst ihn bei 170°C backen. Wenn Ihr kleine Cupcakes machen möchtet, benötigen diese ca. 25 Minuten im Backofen. Wenn Ihr jedoch einen XXL Cupcake backen möchtet, benötigt dieser ca. 40 Minuten im Backofen. Anschließend lasst Ihr den gebackenen Teig gut auskühlen.

Für das Topping schlagt Ihr die zimmerwarme Butter mit dem Puderzucker schaumig. Anschließend hebt Ihr den Frischkäse mit dem Vanilleextrakt unter. Die Butter-Frischkäsemasse füllt Ihr in einen Spritzbeutel und verziert damit Eure Cupcakes.



Anschließend könnt Ihr, wenn Ihr möchtet, diese mit Schokoladenstreusel, Mandarinen und Schokoladen-Ornamenten verzieren.

Habt Ihr noch mehr Cupcake-Rezepte? Ich würde mich sehr drüber freuen.

Aber jetzt erstmal gutes Genießen!










Mittwoch, 31. Januar 2018
Kochkursgutschein nach Wahl zu gewinnen!


Sende uns einen Beitrag für unseren Back-Blog und wir schenken Dir bei Veröffentlichung einen Gutschein für einen Kochkurs über 50 € in unserer Akademieküche.

Wir freuen uns über Deine Rezepte und natürlich besonders über Deine häuslichen „Kochkurs-Reproduktionen“, gelungene und gerne auch nicht ganz so gelungene.

Bitte sende uns Deinen Beitrag mit Fotos an:
marketing@abendakademie-mannheim.de




Montag, 29. Januar 2018
Leckerer chinesischer Reisnudelsalat mit Hackfleisch



Salat esse ich wahnsinnig gerne. Am liebsten Nudel- oder Gurkensalat, jedoch wird das auf Dauer auch irgendwann langweilig und ein neues Rezept muss her.
Ich habe in einem der Chinesisch-Kochkurse in der Akademieküche einmal einen wahnsinnig leckeren Glasnudelsalat zubereitet und fand den so grandios, dass ich ihn schon etliche Male zu Hause nachgemacht habe. Das Rezept habe ich mit der Zeit ein wenig abgeändert und möchte es Euch natürlich nicht vorenthalten. Es eignet sich optimal, wenn Ihr eingeladen seid und mal etwas besonders zum Essen mitbringen möchtet.

Chinesischer Reisnudelsalat mit Hackfleisch
Das Beste an diesem Rezept ist, dass der Salat nicht nur super lecker schmeckt, sondern auch noch schnell zubereitet ist und Ihr diesen immer etwas variieren könnt.

Zutaten (Rezept für 4 Portionen)
• 250 g Reisnudeln
• 500 g Hackfleisch
• 4 Frühlingszwiebeln, je nach Geschmack auch gern mehr oder weniger
• 1 Gurke
• 100 ml milder Essig
• 5 EL Soja-Soße
• 3 EL Sesamöl
• 3 EL Honig
• 2 TL Zucker
• Saft einer halben Limette
• Salz
• Pfeffer
• Öl zum Braten

Zubereitung
Für das Dressing verrührt Ihr bitte Essig, Soja-Soße, Sesamöl, Honig, Zucker und  Limettensaft so lange, bis der Honig sich mit dem Rest vermischt hat. Wenn alles gut vermengt ist, schmeckt Ihr es mit Salz und Pfeffer ab. Falls es Euch noch ein wenig zu herb oder zu sauer sein sollte, könnt Ihr etwas Zucker hinzu tun und stellt es erstmal zur Seite, wir brauchen es gleich.



Jetzt erhitzt Ihr etwas Öl in einer Pfanne und gebt das Hackfleisch in die Pfanne, sobald das Öl richtig heiß ist. Dies merkt Ihr daran, indem Ihr einen trockenen Holzlöffel kurz in die Pfanne stellt. Das Öl ist heiß, sobald sich kleine Blubberbläschen um den Holzlöffel bilden.

Nun bratet Ihr das Hackfleisch kräftig an. Währenddessen könnt Ihr Wasser in einem Topf aufsetzen. Wenn das Wasser kocht, gebt Ihr bitte etwas Salz und die Reisnudeln hinein und lasst sie ca. 4 Minuten kochen. Gießt nach dieser Zeit bitte das restliche Wasser weg. Damit die Nudeln einen richtig guten und kräftigen Geschmack bekommen, gießt bitte ¾ des Dressings hinein. So können diese das Dressing gut aufnehmen und sie schmecken gleich viel besser.  Nun zurück zum Hackfleisch… Wenn dieses gut angebraten ist, stellt Ihr es zur Seite und lasst es  abkühlen.
Als weitere Salateinlage habe ich mich für Frühlingszwiebeln und Gurke entschieden. Die Gurke schält Ihr bitte und halbiert diese. Die halbe Gurke viertelt Ihr noch einmal, sodass Ihr schmale Gurkenstreifen bekommt. Die Streifen schneidet Ihr dann zu kleinen Dreieckchen und gebt diese den abgekühlten Reisnudeln hinzu.



Anschließend wascht Ihr die Frühlingszwiebeln und macht, falls etwas daran sich matschig anfühlt, dieses weg, da wir die ganze Frühlingszwiebel verwenden. Wenn Ihr das gemacht habt, schneidet Ihr die Zwiebel in kleine Ringe und gebt sie zu den Nudeln.



Jetzt ist der leckere Salat auch schon fast fertig. Wenn das Hack gut abgekühlt ist, fügt Ihr es den Nudeln hinzu und anschließend noch das restliche Dressing. Nur noch gut vermengen und fertig ist Euer chinesischer Reisnudelsalat.

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!

Was sind Eure Variationen von diesem Salat? Ich freue mich auf Eure Antworten.











Montag, 15. Januar 2018
Veganer Nachtisch – einfach, schnell und super lecker



Ein Freund von mir ist Veganer und letztens wollte ich für ihn kochen. Gar nicht so einfach…
Es gibt so viele nicht-vegane Zutaten, die ich, meist ohne nachzudenken verwende, da diese für mich  selbstverständlich geworden sind: Butter zum Anbraten oder die Milch für meinen morgendlichen Latte Macchiato ohne den ich nicht in den Tag starten würde. Daher habe ich etwas Zeit gebraucht, um zu entscheiden, was ich für meinen Bekannten koche.

Ich habe mich für ein einfaches und vor allem sehr schnelles Rezept entschieden; besonders geeignet für den kleinen Genuss zwischendurch.

Veganer Tassenkuchen für die Mikrowelle

Zutaten
4 EL Mehl
6 EL Sojamilch
2 EL Zucker
1 EL Kakaopulver
Paar Tropfen Vanilleextrakt
1/4 EL Backpulver
Etwas Saft einer Zitrone
1 EL Öl

Als erstes gebt Ihr alle Zutaten in einen Becher und rührt alles vorsichtig um. Ich habe einen recht großen genommen, da ich beim Umrühren nichts verschütten wollte. Wenn alles gut umgerührt ist und alle Klümpchen sich aufgelöst haben, macht Ihr den Tassenrand sauber, da er sonst anbrennen könnte.



Die Mikrowelle stellt Ihr auf 700 Watt und stellt Eure Tasse für zwei bis zweieinhalb Minuten hinein. Aber bitte Vorsicht: Verwendet nur Tassen, die für die Mikrowelle geeignet sind! Nach ca. zwei Minuten heißt es dann: Genießen!

Guten Appetit und viel Freude beim Nachmachen!

PS: Weitere Inspirationen zur veganen Küche findet Ihr in den Kursen der Abendakademie.









Montag, 1. Januar 2018
Glückskekse – die chinesische Art Glück zu wünschen



Ich hoffe, Ihr seid gut in das neue Jahr gestartet und habt nicht schon die ersten Vorsätze in den Wind geschossen. Ich selbst fasse keine Vorsätze für´s neue Jahr, denn wenn man was verändern möchte, sollte man es nicht von einem Tag abhängig machen.

Was ich jedoch sehr mag, ist, dass man seinen Freunden und der Familie zum neuen Jahr alles Gute und vor allem ganz viel Glück wünscht.

Eine schöne Art Glück zu wünschen, die vor allem auch noch lecker ist, sind Glückskekse. Immer mit ein Grund für mich, Chinesisch essen zu gehen. Ich fand schon als Kind die Kekse richtig toll. Aber warum bis zum nächsten Besuch beim Chinesen warten, wenn man sich die Glückskekse auch ganz leicht selber backen kann?!? Das tolle daran ist, Ihr könnt die Wünsche selbst verfassen und macht den Beschenkten damit eine noch größere Freude!

Also worauf wartet Ihr? Ab an die Rührgeräte!

Zutaten (für ca. 25 Glücksbringer)
• 3 Eiweiß
• 50 g flüssige Butter
• 70 g Puderzucker
• 70 g Mehl

Vorbereitung
Für die Glückskekse braucht man verschiedene Sprüche/ Wünsche. Ich empfehle Euch passende zu nehmen, denn da ist die Freude größer. Diese könnt Ihr zum Beispiel auf einem PC mit kleiner Schrift schreiben und ausdrucken. Natürlich kann man auch von Hand ein paar Sprüche auf kleine Papierstreifen schreiben. Aber passt bitte auf, dass die Streifen nicht zu groß werden.



Wenn Ihr damit fertig seid, bereitet Ihr das Backpapier vor. Damit die Glückskekse am Ende schön rund und nicht eckig werden, malt Ihr Kreise auf ein Backpapier. Ich habe hierfür ein Glas verwendet, damit die Kreise gleich groß bleiben. Das Backpapier dreht Ihr dann bitte um, damit Bleistift-/Kulistriche nicht mit eingebacken werden.

Zubereitung
Zuerst bringt Ihr bitte die Butter, z. B. in der Mikrowelle bei geringer Hitze zum Schmelzen. Wenn sie flüssig ist, stellt Ihr sie kurz zur Seite. Nun trennt Ihr die Eier und gebt das Eigelb in eine separate Schüssel. (Das Eigelb eignet sich super für selbstgemachten Schokoladenpudding.)



Damit die Kekse eine gute Konsistenz bekommen, schlagt Ihr das Eiweiß steif und siebt im nächsten Schritt den Puderzucker hinzu. Wenn Ihr  es ohne zu sieben zu den Eiern gebt, werden die Kekse am Ende klumpig, was wir nicht möchten. Anschließend gebt Ihr die flüssige Butter hinzu und rührt das ganze vorsichtig glatt. Wenn der Teig keine kleinen Klumpen mehr hat, siebt das Mehl hinzu und rührt den Teig nochmal vorsichtig durch.

Jetzt nehmt Ihr das vorbereitete Backpapier und gebt jeweils einen Teelöffel Teig in die Kreise und verstreicht diesen gleichmäßig. Das ganze backt Ihr für ca. 5 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180°C. Backt am besten nur höchstens 3 Glückskekse gemeinsam, da die Kekse nach dem Backen umgehend geformt werden müssen und schnell brüchig werden.



Nach den 5 Minuten gebt Ihr jeweils einen Wunsch in den Glückskeks hinein und faltet ihn zu einem Halbkreis. Um die typische Rundung zu erhalten, legt Ihr die Halbkreise auf einen Schüsselrand, sodass die Form entsteht. Die Kekse müssen  so lange dort bleiben, bis sie fest geworden sind und sie sich nicht mehr verformen lassen. Jetzt sind Eure Glücksbringer fertig und ich wünsche Euch viel Spaß beim Verschenken!

Frohes neues Jahr!








Hier kommen Sie zu unseren Beiträgen aus dem Jahr 2017